Anlässlich des 10. Todestages und 33. Geburtstags von Tuğçe Albayrak findet die Gedenkveranstaltung „Eine Reise durch Mut und Menschlichkeit“ statt. "Tuğçes außergewöhnlicher Mut und Zivilcourage, die sie mit ihrem Leben bezahlte, bewegten nicht nur eine Nation, sondern auch viele Herzen weltweit. Ihr Einsatz für Mut und Menschlichkeit hat ein Erbe geschaffen, das weit über ihre Zeit hinausstrahlt und uns bis heute bewegt", so die Organisatoren.
Die Veranstaltung findet am 28. November 2024 ab 17:30 Uhr in den neuen Vereinsräumen des Tugce Albayrak e.V. in der Eckenheimer Landstraße 91 in Frankfurt statt. "In diesem Rahmen möchten wir nicht nur unser neues Zuhause vorstellen, sondern auch zeigen, wie wir Tuğçes Vermächtnis weitertragen. Eine Fotoausstellung nimmt Sie mit auf eine Reise durch Tuğçes Leben – von ihrer Kindheit bis zu ihrem letzten Jahr – und dokumentiert die Wellen der Solidarität, die durch ihren Einsatz ausgelöst wurden. Zusätzlich erwarten Sie eine Buchlesung, musikalische Beiträge und die Vorstellung der Arbeit unseres Vereins.", heißt es in der Einladung.
Tuğçe Albayrak aus Bad Soden-Salmünster war am 15. November 2014 auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Offenbach niedergeschlagen worden, nachdem sie zwei Mädchen auf der Toilette zu Hilfe gekommen war. Bei dem Angriff erlitt sie schwere Hirnverletzungen und fiel ins Koma. Die intensivmedizinischen Maßnahmen wurden am 28. November 2014 eingestellt. Die Anteilnahme an ihrem Tod war groß, die Lehramtsstudentin wurde zu einem Symbol für Zivilcourage. Verantwortlich für ihren Tod war ein 18-jähriger Serbe, der wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt wurde. Er wurde nach der Verbüßung seiner Strafe nach Serbien abgeschoben.


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