Bad Soden-Salmünster: 33-Jähriger hatte Kinderpornos auf Handy und PC

Bad Soden-Salmünster

Wegen des Besitzes von über 400 Bild- und Videodateien mit kinder- und jugendpornografischem Material ist ein 33-Jähriger vor dem Amtsgericht Gelnhausen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Diese wird auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem wird dem Mann aus Bad Soden-Salmünster ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt, und er muss eine Therapie bei der Hessischen Fachambulanz antreten.

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Die Polizei war bei einer Durchsuchung der Wohnung am 23. Mai 2023 auf das Material bei dem 33-Jährigen gestoßen. Die Dateien waren auf einem Smartphone sowie auf Festplatten abgespeichert. Der Angeklagte räumte die Vorwürfe vor Gericht sofort umfassend ein. Das Bildmaterial habe er sich nicht etwa im Darknet, sondern im Internet über spezielle Chatplattformen besorgt. Heute wisse er nicht mehr, warum er die Dateien heruntergeladen und gespeichert habe. Über viele Jahre sei er auf diesen Portalen unterwegs gewesen. Eigentlich habe er dort eine Frau kennenlernen wollen.

Der Angeklagte beteuerte, „nicht überlegt zu haben“, ob es auf den Bildern Kinder oder Jugendliche seien. Er hätte das Material wohl löschen müssen. Heute bereue er sein Verhalten zutiefst. So gut es geht, wolle er die Angelegenheit „wieder gutmachen“. Sein Verteidiger pflichtete ihm bei. Der 33-Jährige schlafe wegen der Angelegenheit kaum noch. Dieser wolle heute mit der Sache nichts mehr zu tun haben.

Die Aussagen hielt die Vertreterin der Staatsanwaltschaft Hanau teilweise für wenig glaubwürdig. Die genannte Plattform sei bekannt für Konsumenten von Kinderpornografie. Erschwerend wertete sie auch die lange Zeitdauer, in der der Kurstädter auf dem Portal unterwegs war. Die aufgefundenen Darstellungen seien teilweise eklig und demütigend für die Opfer gewesen. Sie schlug die einjährige Bewährungsstrafe als Sanktion vor.

Der Angeklagte betonte in seinem Schlusswort noch einmal seine Reue und dass er sich künftig von solchem Bildmaterial fernhalten wolle. Gerne wolle er eine Therapie absolvieren. Das Urteil wurde umgehend von allen Seiten akzeptiert und damit rechtskräftig. / hd    


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