Technik ist immer auch Kulturgeschichte

Zum Abschluss der GFGF-Tagung stand ein Besuch des Radio-Museums Linsengericht auf dem Programm. Das Foto zeigt von links nach rechts: Ingo Pötschke, Kathrin Henkel und Wolfgang Ruf.

Bad Soden-Salmünster

Die Gesellschaft der Freunde des Funkwesens (GFGF) zählt zu den bedeutendsten Organisationen in Deutschland und seinen europäischen Nachbarn, wenn es um Funktechnik als Teil der Kulturgeschichte geht.

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Die Jahrestagung in Bad Soden-Salmünster stand im Zeichen der Vorstandsneuwahlen sowie Diskussionen über Maßnahmen und Aktivitäten in den kommenden Monaten. Dabei will sich die GFGF darauf konzentrieren, neue Mitglieder für den Verband zu gewinnen.

In seinem Rechenschaftsbericht wies der Vorsitzende, Ingo Pötschke, daraufhin, dass die Historie des Funkwesens in mehr als 100 Jahren die weltweite Kommunikation revolutioniert hat. Von Beginn an entwickelte sich die Technik rasant weiter und es besteht nach wie vor die Gefahr, dass vieles von dem jeweils nach kurzer Zeit überholten Wissens in Vergessenheit gerät. Dies trifft für das Funkwesens in besonderer Weise zu. Und genau hier setzt die Arbeit der rund 2.000 GFGF-Mitglieder an. Die GFGF kooperiert mit technisch historischen Institutionen wie Museen, Sammlervereinigungen anderer Länder, Hochschulinstituten, aber z. B. auch mit Amateurfunkverbänden und ähnlichen Vereinigungen.

Mit gezielten Maßnahmen will die GFGF die Vernetzung zwischen den Radiomuseen in Deutschland weiter verbessern. Diesem Ziel diente auch ein Vortrag von Repräsentanten des Radio-Museums Linsengericht e.V.. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren das Museum nicht nur modernisiert, sondern zugleich viele junge Leute für uns begeistern können“, so kündigte Vorsitzender Wolfgang Ruf den Vortrag von Kathrin Henkel an. In ihrem Referat schilderte sie die einzelnen Maßnahmen und Aktivitäten, die dazu geführt haben, dass das Museum heute einen stetigen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen habe. Ein zukunftsweisendes Projekt sei die Abteilung „Radioklinik“. Neben der Reparatur und Wartung der Geräte im Museum erfahren die „Radiodoktoren“ sehr viel Zuspruch von Personen, die historische Rundfunkgeräte wieder in einen betriebsfähigen Zustand versetzen möchten.

Bei den GFGF-Vorstandswahlen gab es nur wenig Veränderungen. Als Vorsitzender wurde Ingo Pötschke (Hainichen) im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter ist Hartmut Schmidt (Schopfheim). Der langjährige Kurator Dr. Walz (Idstein) kandidierte nicht mehr und wurde mit einem herzlichen Dankeschön für seine Arbeit verabschiedet. Sein Nachfolger wurde Klaus Beitter (Berlin). Als Beisitzer fungieren Jan Welker (Cadolzburg), Mark Graupner (Chemnitz) und Ingo Rosenblath (Gangloffsömmern), Schatzmeister ist weiterhin Dr. Ludwig Dittmar (Dresden).

Nach dem formellen Teil waren die Tagungsteilnehmer Gäste im Radio-Museum Linsengericht. Dabei gab es von Seiten der GFGF viel Lob für die geglückte Gestaltung des Museums; ausgiebige Fachgespräche rundeten die Veranstaltung ab.

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Zum Abschluss der GFGF-Tagung stand ein Besuch des Radio-Museums Linsengericht auf dem Programm. Das Foto zeigt von links nach rechts: Ingo Pötschke, Kathrin Henkel und Wolfgang Ruf.


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