Die Feuerwehren Salmünster und Bad Soden sowie der Rettungsdienst wurden am Donnerstag, 5. Juni 2025 um 17:53 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Ulmenstraße in Hausen alarmiert. Nach Bestätigung des ausgedehnten Brandes im Dachgeschoss eines Wohnhauses wurde noch die Feuerwehr Huttengrund nachalarmiert. Der Brand drohte, sich auf das gesamte Gebäude auszubreiten. Die Feuerwehr ging sowohl über die Drehleiter von der Vorderseite direkt zum Dachbereich vor als auch parallel über den Hauseingang auf der Rückseite in den Innenangriff.
Die Einsatzkräfte waren jeweils mit Atemschutz unterwegs. Eine Bewohner wurde dem Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben, ein Hund und eine Katze wurden aus dem Erdgeschoss gerettet. Durch die extreme Hitze beim Brandereignis platzte eine Fensterscheibe und eine weitere Ausbreitung zum Dach drohte. Diese wurde durch eine Riegelstellung von außen per C-Rohr verhindert.
Um 18:21 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden und die Nachlöscharbeiten im Innenbereich begannen mit mehreren Trupps unter Atemschutz nacheinander. Die Bereiche wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Außerdem wurde über die Drehleiter auch die Dachhaut zu Nachlöscharbeiten geöffnet. Die Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst betreut. Ein zweiter Rettungswagen war zur Bereitstellung an der Einsatzstelle. Gegen 20:30 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet.
Laut Polizeiangaben beläuft sich der Sachschaden auf circa 200.000 Euro. Das Haus ist bis auf Weiteres unbewohnbar, die Bewohner kommen vorerst anderweitig unter. Die Brandursache ist bislang unbekannt und soll nun durch die Kripo-Ermittler im Zuge weiterer Untersuchungen am Brandort aufgeklärt werden.
Im Einsatz war die Feuerwehr Salmünster mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25), dem Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6), dem Rüstwagen (RW 1), dem Mannschaftstransportwagen (MTW) und dem Kommandowagen (KdoW), die Feuerwehr Bad Soden mit der Drehleiter (DLK 23/12), dem Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16), dem Gerätewagen Logistik (GW-L KatS) mit Waldbrandmodul (Wasser), dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) und dem Einsatzleitwagen (ELW 1), die Feuerwehr Huttengrund mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10/6) und dem Löschgruppenfahrzeug (LF 8/6). Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen (RTW) an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr war mit ungefähr 60 Kräften vor Ort.
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