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In einem diesem ganzheitlichen Naturschutzkonzept steht der Mensch als Bestandteil der Biosphäre im Vordergrund. Bürgerbeteiligung gehört zum zentralen Kern des Programms, in dem gesellschaftliche und ökonomische Fragen, wie Möglichkeiten zur Schaffung von Einkommen oder Probleme der Demographie Berücksichtigung finden, mit der Zielsetzung biologische Vielfalt und Ökosystemfunktionen zu erhalten, Kulturlandschaften zu bewirtschaften und klimaschützend weiterzuentwickeln.

Im Biosphärenreservat gibt es zwei Hauptdarsteller: den Menschen und die Natur. In Schutzzonen des Biosphärenreservats wird Biodiversität gefördert, also die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt. Neben der genetischen Diversität und der Artenvielfalt ist die Stabilisierung oder Wiederherstellung regionstypischer Ökosysteme wie der für Mitteleuropa charakteristischen Laubwälder entscheidend. Ohne diese Vielfalt ist die Qualität der Nahrungs- und Trinkwasserversorgung gefährdet. Intakte Ökosysteme sind unentbehrlich für die Regulierung des Klimas und somit auch dem Schutz von Naturkatastrophen.

Gleichzeitig können auch die Bewohner:innen des Spessarts von der internationalen Auszeichnung "Biosphärenregion" unmittelbar profitieren, indem die Wertschätzung regionaltypisch erzeugte Produkte aus nachhaltigen, umweltgerechten Landnutzungskonzepten und Gewerben gezielt gesteigert, Qualitätstourismus gefördert und das Potenzial für neue Fördergelder erschlossen wird.

  • Was könnte die Einrichtung eines Biosphärenreservats für den Spessart und seine Bewohner:innen bedeuten?
  • Sind die Natur- und Kulturlandschaft des Spessarts dafür überhaupt geeignet?

Mit diesen zentralen Fragestellungen befassen sich Prof. Dr. Burkhard Büdel und Dr. Knut Kiesel. Der Grüne Stammtisch Biebergemünd lädt alle Interessierten ein zum digitalen Vortrag mit anschließender Diskussion am Mittwoch, 9. Juni, ab 18 Uhr. Die Einwahldaten finden sich unter gruene-biebergemuend.de

Prof. Dr. Burkhard Büdel stammt aus Frammersbach und ist Beisitzer des Vereins "Bürgerbewegung Freunde des Spessarts e.V.". Er leitete ab 1997 die Arbeitsgruppe Pflanzenökologie und Systematik der Universität Kaiserslautern. Vor seiner Professur war er mehrere Jahre an der Außenstelle Lochmühle des Forschungsinstituts Senckenberg in Biebergemünd-Bieber tätig. Dr. Knut Kiesel ist Direktkandidat von Bündnis 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis Main-Kinzig - Wetterau II - Schotten. Er hat an der NTNU Trondheim Umwelt- und Energiephysik studiert und seine Promotion im Bereich Physik in einem Projekt zum Large Hadron Collider (LHC) am CERN abgeschlossen.

Fotos: Prof. Dr. Burkhard Buedel (Quelle: Heribert Schöller); Dr. Knut Kiesel.


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