Impulse für die Kulturarbeit in Biebergemünd

Biebergemünd
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Schon in jungen Jahren ist der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt im Kulturbereich aktiv gewesen: zunächst als Sänger im Verein, später als Chorleiter, und seit vielen Jahren auch hauptberuflich als Kulturbeauftragter bzw. Amtsleiter für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte des Main-Kinzig-Kreises.

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Die aktuellen Sorgen und Nöte der Vereine sind ihm laut eigenen Angaben daher bestens bekannt. Um die besonderen Anliegen der ehrenamtlich Kulturschaffenden in Biebergemünd zu thematisieren, traf sich der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt mit Vertreterinnen und Vertretern von insgesamt 12 kulturtreibenden Vereinen im Saal der Gaststätte „Fasswirt“ in Kassel. „Es war ein sehr interessantes Gespräch mit den Vereinsvertretern, ich habe mich über die durchweg positive Resonanz sehr gefreut“, so Matthias Schmitt.

Die Herausforderungen in der Corona-Pandemie sei dabei ein zentrales Thema gewesen. Für Chöre und Musikvereine hier wie anderswo stelle sich immer noch die Frage nach geeigneten Probemöglichkeiten. Die Vereine würden sich dabei durchaus kreativ zeigen: Der Musikverein Kassel und die Original Kasseler Musikanten proben bei gutem Wetter am Idel, viele Chöre treffen sich auf der grünen Wiese. Doch bei schlechtem Wetter fehlen laut Schmitt Räume, die unter den derzeitigen Bedingungen genügend Platz und Lüftungsmöglichkeiten bieten.

Dazu Matthias Schmitt: „Umso bedauerlicher, dass wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten das Bürgerhaus an der Grünen Mitte nicht zur Verfügung steht. Hier gäbe es genug Raum, doch in den nächsten Monaten wird hier leider nichts möglich sein. In Bieber ist dagegen die hohe Auslastung der Biebertalhalle ein Problem. Ich möchte, dass der ehrenamtlichen Kulturarbeit der Vereine – und auch der Kulturinitiativen – weiterhin ein hoher Stellenwert in unserer Gemeinde beigemessen wird. Als Bürgermeister möchte ich erster Ansprech­partner für alle Kulturschaffenden sein. Die Gemeinde muss sie in allen Belangen unterstützen und Lösungen für die Herausforderungen dieser Zeit finden.“

Auch wenn immer noch nicht absehbar sei, wie sich die Corona-Pandemie weiterentwickele, so müssten schon jetzt Alternativen für die kommenden Monate angedacht werden. „Es sollte nicht passieren, dass die Biebergemünder Vereine am Ende zu einem weiteren Lockdown gezwungen werden, nur, weil ihnen keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Von daher begrüße ich, dass seitens der Gemeinde bereits verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und gute Lösungen in Aussicht stehen – vor allem im Hinblick auf die kalte Jahreszeit.“

Doch auch unabhängig von der Pandemie will Matthias Schmitt sich für bessere Bedingungen im Bereich der Kultur einsetzen: „Die Vereine brauchen geeignete Räume, um ihre Instrumente und den Vereinsbedarf lagern zu können. Auch hier sollte zügig das Konzept weiterentwickelt werden, um verlässliche Möglichkeiten aufzuzeigen.“ Am Beispiel Kassel, wo jeweils zwei sehr aktive Musik- und Gesangvereine ihr Zuhause haben, griff Matthias Schmitt die bestehenden Gedanken für ein „Haus der Vereine“ auf. „Der Beitrag, den die Vereine für die Gemeinschaft in Biebergemünd, insbesondere für die Jugend leisten, ist enorm wichtig. In unserer finanzstarken Gemeinde können die politisch Verantwortlichen zusammen mit den Vereinen vernünftige und attraktive Lösungen finden, damit die ehrenamtlich Aktiven langfristig planen können“, so der 39jährige Bürgermeisterkandidat. Wichtig für ihn ist in diesem Zusammenhang eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten. „Als Bürgermeister will ich regelmäßig Gespräche mit allen Vereinen und Kulturtreibenden führen und dazu auch die Vertreter der Fraktionen und politischen Gremien einladen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Gemeinsam lässt sich viel erreichen. Eine verlässliche Kommunikation ist enorm wichtig – bei kleinen Anliegen ebenso wie bei größeren.“

Ein weiterer Gedanke des Biebergemünder Bürgermeisterkandidaten, der der aktuell gebeutelten Kultur- und Veranstaltungsszene aus seiner Sicht  ebenfalls zugutekommen würde, stieß auf reges Interesse bei allen Gesprächspartnern: Ein Festival für Biebergemünd, als große Open-Air-Veranstaltung konzipiert, bei dem sich alle Musik- und Gesangvereine, Einzelkünstler und Initiativen einbringen können – sowohl auf der Bühne als auch im Festbetrieb. „Ein solches Festival hätte eine enorme Strahlkraft über die Grenzen der Gemeinde hinaus! Als langjähriger Geschäftsführer des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda bin ich sicher, dass diese Vision für Biebergemünd Zukunft hat. Mit dem Ausbau unseres facettenreichen Kultur- und Veranstaltungsprogramms werden wir einen Zugewinn für die ländliche Region erleben.“

Foto: Matthias Schmitt im Gespräch mit Vertretern der Kulturvereine in Biebergemünd.



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