Themenabend: Ein klimaneutrales Biebergemünd dank Photovoltaik?

Biebergemünd
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Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu sein - "das ist eine immense Herausforderung, die Deutschlands Bürgerinnen und Bürger viel abverlangt", so CDU-Bürgermeisterkandidat Simon Beck.

CO2-Preis, autofreie Städte, Ausstieg aus Kohle- und Atomstromversorgung – die Liste, um die Klimaneutralität zu erreichen, sei lang. Simon Beck, Kandidat für das Biebergemünder Bürgermeisteramt, möchte sich als zukünftiger Chef des Rathauses dafür einsetzen, dass die Gemeinde schon viel früher klimaneutral wird – ohne Verbote und Hand in Hand mit der Bevölkerung. Um dieses Ziel zu erreichen, sei der Ausbau und die Förderung von Photovoltaik der Schlüssel zum Erfolg schlechthin, so Beck weiter. „Unsere Sonne ist ein kostenloser Energielieferant, der jedem zugänglich gemacht werden sollte – für junge Familien ebenso wie Alleinstehende und Senioren. Von den regenerativen Energien, wie beispielsweise auch Biogas oder Windenergie, ist der Strom aus Photovoltaik am wirtschaftlichsten und sinnvollsten, denn mit einer guten Photovoltaik-Anlage inklusive Speichersystem kann man einen Haushalt fast komplett autark vom Stromnetz betreiben“, erklärt Beck.

Die Pariser Klimaziele sind Leitbild für Beck: Zum Erreichen eben jener brauche man aber innovative Technologien, wirtschaftliche Investitionen und ein koordiniertes Handeln von Gemeindeverwaltung und -vertretung, Gewerbe sowie der Gesellschaft – hier sieht Beck großen Spielraum und möchte sich direkt nach Amtsantritt an einen runden Tisch setzen, um die gemeinsame klimaneutrale Zukunft zu besprechen. Ebenso setzt sich Beck für einen Energiespeicher ein, um die Schwankungen der Erneuerbaren Energie in wind- und sonnenschwachen Zeiten auszugleichen.

Bereits in seinem Wahlprogramm habe er sich dafür ausgesprochen, ein klimaneutrales Biebergemünd anzustreben - dies sei unter anderem durch den Aufbau eines gemeindeeigenen Solarparks möglich. Außerdem möchte Beck Anreize zur energetischen Versorgung für Familien und Eigenheime in Biebergemünd schaffen.

„Die SPD und CDU in Biebergemünd haben bereits in der letzten Gemeindevertretersitzung vom 23. Juni konkrete Vorschläge eingebracht, auf die es nun aufzubauen gilt. Die CDU-Fraktion hat mit ihrem Antrag zur Entwicklung eines Konzeptes für ein Energieleitbild einen ersten Schritt gemacht: Es wird das Ziel verfolgt, Biebergemünd hinsichtlich seiner Stromerzeugung zur Deckung des Eigenbedarfs bis 2040 energieautark zu machen, wobei als kurzfristig umsetzbare Maßnahme eine Förderrichtlinie für den Bau privater Photovoltaikanlagen erlassen werden soll, Davon profitieren sowohl die Gemeinde als auch das Klima und vor allem die Bürgerinnen und Bürger. Der Antrag der SPD-Fraktion, in Zusammenarbeit mit Experten und Planungsbüros unter anderem gemeindliche Liegenschaften zu erfassen, bei denen man die Installation von Photovoltaik-Anlagen inklusive Speichersysteme und Ladestationen voranbringen möchte, geht in genau die richtige Richtung.“

Diese ersten Vorschläge möchte Simon Beck weiter aufgreifen, fördern und voranbringen, um Biebergemünd auch innerhalb des Main-Kinzig-Kreises als Vorreitermodell für die Region zu etablieren und die erste klimaneutrale Gemeinde des Landkreises zu werden. Dabei ginge es ihm nicht vorrangig um die Etablierung einer Marke, sondern Beck sieht hier viel mehr die Vorbild-Funktion: „Klima- und Umweltschutz beginnt vor allem vor Ort. Die Kommunen können Einiges leisten, um unsere Umwelt, das Klima und die Natur zu schützen. Mir als Bürgermeister ist vor allem wichtig, keine blinde Ideologie zu verfolgen, sondern mit konkreten Vorschlägen in Verbindung mit Experten und politischen Gremien unseren Naturpark Spessart auch für folgende Generationen zu erhalten. Ich sehe mich in dieser Position als Impulsgeber, der unabhängig von Bundes- oder Landespolitik das Leben für die Biebergemünder Bürgerinnen und Bürger verbessern möchte.“

Jens Hommel von „AHS Solar“ steht für fachliche Fragen zur Verfügung

Doch für in dieser Thematik fachliche Laien stellen sich dennoch Fragen: Was sind die konkreten Vorteile von Photovoltaikanlagen? Was unterscheidet sie und macht sie besser als ihre Alternativen? Ist eine solche Anlage für ein junges Paar ebenso finanzierbar wie für eine Großfamilie? Birgt ein klimaneutrales Biebergemünd auch Gefahren und Mehrbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger?

„Das Thema Klimaneutralität geht nur in Einklang mit modernen Technologien, zu denen auch die Photovoltaik gehört. Darüber möchte ich mit Ihnen am Montag, dem 13. September 2021 um 19:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Roßbach diskutieren. Ich möchte Ihnen die Vorteile aufzeigen, die Familien und Eigentümer von Eigenheimen haben, wenn sie ihr Haus mit Photovoltaikanlagen ausstatten. Dabei möchte ich verdeutlichen, in welchem Preisrahmen sich die Anlagen bewegen und für welche Häuser sich eine solche Anlage lohnt“, so der 25-jährige Vertriebsingenieur.

Als fachliche Unterstützung bei aufkommenden Fragen freue sich Simon Beck sehr über die Teilnahme von Jens Hommel. Herr Hommel ist neben Marco Ditzel Miteigentümer der in Roßbach ansässigen Firma „AHS Solar“, die sich auf die Beratung, Angebotserstellung, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Installation von Photovoltaikanlagen spezialisiert hat.

„Mit Herrn Hommel und Herrn Ditzel haben wir in Biebergemünd vor Ort Experten auf diesem Gebiet. Im Mai 2021 hat AHS Solar sein zweites Firmengebäude in Roßbach einweihen können, was auch Ausdruck ihres guten Schaffens und Wirkens ist. Mit ihrem Team aus 18 Mitarbeitern, bestehend aus Elektromeistern, Planungsingenieuren und Elektrofachkräften, möchte AHS Solar dem Kunden nicht nur wirtschaftliche Photovoltaikanlagen bereitstellen, sondern auch optisch ansprechende Anlagen anbieten und bauen. Von einer kostenlosen Beratung, über eine Angebotserstellung bis hin zur Wirtschaftlichkeitsberechnung ist dieses Biebergemünder Unternehmen auf der Höhe der Zeit – umso mehr freue ich mich, dass Herr Hommel bei Fragen von interessierten Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort steht“, so Simon Beck abschließend.


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