Ein Pumptrack für ganz Biebergemünd

Biebergemünd
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Bereits im Wahlkampf hatte der jetzige Bürgermeister Matthias Schmitt (parteilos) versprochen: er möchte mehr und vielfältigere Angebote für die Kinder und Jugendlichen in Biebergemünd schaffen.

Die vorhandenen Spielplätze, Sport- und Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde sind zum Teil nicht mehr zeitgemäß und bieten insgesamt zu wenige Anreize, hier war sich der Rathauschef in unzähligen Gesprächen mit Eltern und Kindern einig. Der Pumptrack, der Anfang Juni kurzfristig in Abstimmung mit Karsten Jung, Akteur für Jugend in der Gemeinde, angemietet wurde, sollte daher eine Art Testlauf darstellen. Die Verantwortlichen wollten sehen, ob und wie das Angebot von den Jugendlichen genutzt wird.

Das Fazit bei allen Beteiligten: es war ein toller Erfolg! Auf der Wiese neben dem Rathaus, wo der Pumptrack vom 1. bis zum 14. Juni aufgestellt war, herrschte an jedem Tag großer Andrang. Sehr viele Kinder und Jugendliche, teils in Begleitung ihrer Eltern, kamen und probierten sich mit Begeisterung auf der Wellenbahn aus. Ob Biker, Skater, Inliner und Scooter – sie alle nahmen den Trail kompromisslos in Besitz und zeigten teils spektakuläre Kunstfertigkeit auf ihren fahrbaren Untersätzen. Auch in den sozialen Netzwerken wurde die Aktion von den Bürgerinnen und Bürgern begrüßt. Die Online-Umfrage zu der Aktion, die zeitgleich von Karsten Jung unter den Biebergemünder Kindern und Jugendlichen durchgeführt wurde, zeigte ebenfalls eine größtenteils positive Resonanz: 91 % der Befragten gab an, dass der Pumptrack großen Spaß mache. Eine häufig geäußerte Anregung war allerdings: der Track könne ein bisschen größer sein.

Für den Gemeindevorstand war diese gelungene Aktion nun ausschlaggebend für den Entschluss: die Gemeinde Biebergemünd wird einen eigenen Pumptrack erwerben, der ab dem nächsten Frühjahr durch die Ortsteile touren soll. Die Entscheidung fiel auf den Sidewinder der Firma DC Movement – ein Modul mit einer Streckenlänge von 96 Metern, was den Wünschen der Kinder und Jugendlichen in der Umfrage entgegenkommt. Dieser Pumptrack kann in unterschiedlichen Streckenformaten montiert werden und bietet sich daher besonders für den Einsatz an verschiedenen Örtlichkeiten an. Bis zu acht Mal im Jahr kann der Sidewinder „umziehen“. Mögliche Einsatzorte sind in Bieber am Festplatz sowie neben dem Schwimmbad, in Kassel das Areal neben dem Sportplatz, in Roßbach der Platz hinter dem Dorfgemeinschaftshaus, in Breitenborn ebenda. Am Gemeindezentrum wird sich sicherlich ebenso ein guter Platz finden wie auch in Lanzingen und in Wirtheim – hier wird noch nach dem besten Standort gesucht.

„Damit können wir von März bis Oktober mit einem weiteren attraktiven Angebot für die Kinder und Jugendlichen in fast allen Ortsteilen punkten, ganz sicher ein Gewinn für den Nachwuchs in unserer Gemeinde“, freut sich Bürgermeister Matthias Schmitt. Natürlich soll es nicht allein beim Pumptrack bleiben (obwohl die Kosten für diese Anschaffung nicht zu vernachlässigen sind). In der Gemeindeverwaltung sind die zahlreichen Impulse aus der Bevölkerung zur Steigerung der Attraktivität von Spiel- und Bolzplätzen nicht in Vergessenheit geraten. Für Bürgermeister Matthias Schmitt und Jugendarbeiter Karsten Jung ist beispielsweise der Wunsch nach einem Dirtpark und einem Skatepark, der in der Vergangenheit häufig geäußert wurde, sehr gegenwärtig. „Entsprechende Konzepte werden aktuell geprüft und sind teilweise bereits im Ausschuss für Jugend, Kultur und Freizeit weiterbehandelt worden. Wir wollen die Gemeinde noch attraktiver für Familien mit Kindern machen, und dazu gehört eben auch ein entsprechendes Freizeitangebot. Wir denken an euch!“

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