Biebergemünd: Klimafreundlicher Schulhof der Alteburg-Schule eingeweiht

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Biebergemünd
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Von der Idee zur Verwirklichung – Schülerinnen und Schüler der Alteburg-Schule in Biebergemünd haben ihren Schulhof neu geplant und konnten ihn mit Förderung des Hessischen Landwirtschafts- und Umweltministeriums über die kommunale Klimarichtlinie in die Tat umsetzen. Staatssekretär Daniel Köfer weihte den neuen klimafreundlichen Schulhof ein und zeigte sich beeindruckt.



„Es ist großartig zu sehen, was durch die engagierte und gelungene Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrkräften, der Schulleitung, dem Schulträger, also der gesamten Schulgemeinde entstanden ist. Der Schulhof ist nicht nur klimafreundlich, es macht auch Spaß, hier die Pause zu verbringen, und er eignet sich auch – zusammen mit dem tollen Schulgarten – für Unterricht und Ganztagsangebote. Das Schulgelände als Lernort zu nutzen, liegt meinem Haus in seiner Zuständigkeit für die außerschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung sehr am Herzen", so Köfer.

Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger hat den Umbau des Schulhofes der Grund-, Haupt- und Realschule mit weiteren rund 300.000 Euro unterstützt. Landrat Thorsten Stolz (SPD) formulierte die besondere Anerkennung seitens des Kreisausschusses: „Was für andere Stellen in Städten und Gemeinden gerade an Ideen und Konzepten zusammengetragen werden, setzt die Schule schon um und das Ergebnis wird heute sichtbar eingeweiht. Es ist beeindruckend und beispielhaft, wie engagiert die Zukunftsthemen hier gestaltet werden.“

Kommunale Klimarichtlinie fördert vorbildliche Begrünung

Mit der Förderung über die Klimarichtlinie in Höhe von rund 383.000 Euro ist die Alteburg-Schule nun ein Vorbild für die Anpassung an den Klimawandel auch für andere Schulen in Hessen.
Die Alteburg-Schule nahm mit ihren Ideen zur Entsiegelung, Begrünung mit bienenfreundlichen Stauden und vogelfreundlichen Gehölzen und Beschattung des Schulhofes an einem ebenfalls vom Landwirtschafts- und Umweltministerium geförderten Projekt der Deutschen Umwelthilfe e.V. teil, die den Gestaltungsprozess an der Schule moderierte. Mit dieser fundierten Vorbereitung gelang es dem Main-Kinzig-Kreis, als Schulträger die bisher höchste Einzelfördersumme über die kommunale Klimarichtlinie für die Neugestaltung eines Schulhofes einzuwerben.

Über die kommunale Klimarichtlinie werden Begrünungs- und Beschattungsmaßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität an Schulen und Kindergärten gefördert. Staatssekretär Daniel Köfer hofft, dass viele Kommunen diesem Beispiel folgen: „Mit der hessischen Klimarichtlinie fördern wir gezielt die Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen und anderen Plätzen. Solche Projekte sind von großer Bedeutung für den kommunalen Klimaschutz.“ Das Projekt der Alteburg-Schule zeigt, dass die Verbindung von Bildungs- und Beteiligungsangeboten mit Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Ideen für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel gelingt. Die Schülerinnen und Schüler haben für viele nachfolgende Schülergenerationen einen attraktiven Lern- und Pausenort geschaffen, der – so belegen es ihre Temperaturmessungen – ein deutlich kühleres Mikroklima aufweist als zuvor.

Im vergangenen Jahr wurde die Alteburg-Schule bereits vom Hessischen Landwirtschafts- und Umweltministerium und dem Hessischen Kultusministerium als hessische Umweltschule ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht das Engagement der Schule für Umwelt- und Klimaschutz und soll dazu motivieren, weiterhin innovative Projekte umzusetzen. 

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Fotos: ©HMLU


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