Strauss hilft mit: Biebergemünd baut neue Sporthalle

Biebergemünd
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In Biebergemünd wird derzeit viel gebaut. Die Gemeinde investiert in ihre Infrastruktur, einschließlich Straßen, Bürgerhäuser und ein Ärzte- und Pflegehaus. Was bislang jedoch fehlte, war eine Sporthalle, die sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport gute Voraussetzungen schafft. Das soll sich nun ändern: Sowohl die Gemeindevertretung von Biebergemünd als auch der Kreistag des Main-Kinzig-Kreises haben in ihren jüngsten Sitzungen dem Neubau einer Sporthalle in Kassel in der Nähe der Alteburgschule zugestimmt.



Geplant ist, dass die Gemeinde eine Zweifeldhalle baut und betreibt. Der Landkreis unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss von 3 Millionen Euro und übernimmt nach Fertigstellung die Betriebskosten für den Teil der Halle, welcher originär für den Schul- und Vereinssport benötigt wird. Eine großzügige Spende von Steffen Strauss rundet das Projekt ab, für das die Gemeinde ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 10 Millionen Euro veranschlagt.

Das Thema befindet sich bereits seit mehreren Jahren auf der politischen Agenda in Biebergemünd. Im Juni 2021 haben die Fraktionen der Gemeindevertretung einen gemeinsamen Beschluss gefasst und den Gemeindevorstand beauftragt, die Rahmenbedingungen für einen Hallenneubau zu prüfen. Dieser Aufgabe sei die Verwaltung strukturiert nachgegangen, so Bürgermeister Matthias Schmitt. Gemeinsam mit dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) wurde der Bedarf für eine Sportstätte im Gemeindegebiet ermittelt, mithilfe statistischer Erhebungen, Fragebögen und Workshops, an denen Vertreter der Sportvereine und politischen Gremien teilnahmen. „Der Bedarf ist vorhanden“, lautete das Ergebnis der Untersuchung. Eine Dreifeldhalle wäre nötig, um allen Bedarfen gerecht zu werden. „Diese Erwartungshaltung wurde jedoch im Verlauf der Konzeptionsphase angepasst, da je größer die Halle, desto teurer die Bau- und Folgekosten“, so Schmitt. „Doch ich denke, auch mit einer Zweifeldhalle können alle Nutzergruppen sehr zufrieden sein.“

Ein passender Standort wurde ermittelt: Die neue Halle soll am Hofacker in Kassel, neben dem neuen Friedhof gebaut werden, ein Areal, das fußläufig von der Alteburgschule erreichbar ist. „Den nötigen Grunderwerb wird die Gemeinde nun tätigen, und wir werden auch gleich in die Bauleitplanung einsteigen, in der Hoffnung, dass dort das notwendige Baurecht geschaffen werden kann“, so Schmitt. Die Planung der Halle soll parallel erfolgen. „Unser Ziel ist, im nächsten Jahr mit dem Bau beginnen zu können. Die Entwurfsplanungen und Kostenberechnungen sollen zeitnah der Gemeindevertretung zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Danach können wir in die finale Umsetzung gehen“, so der Bürgermeister. Er betont, bei den Planungen sowohl den Main-Kinzig-Kreis als auch Steffen Strauss einbeziehen zu wollen: „Es ist ein herausragendes Public-Private-Partnership-Projekt, für das die Gemeinde die Hauptverantwortung übernimmt und gemeinsam mit dem Landkreis und Steffen Strauss in einen harmonischen Dreiklang einstimmt. Am Ende werden gleichermaßen die Schüler, die Vereine und die Bürger in Biebergemünd profitieren.“

Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) teilen diese Ansicht und würdigen die Initiative der Gemeinde Biebergemünd sowie die Unterstützung von Steffen Strauss mit lobenden Worten: „Als Schulträger investiert der Main-Kinzig-Kreis in den kommenden Jahren über 200 Millionen Euro in unsere Schulen im gesamten Kreisgebiet. Dank des Engagements von Herrn Strauss und der Gemeinde Biebergemünd kann auch in Biebergemünd etwas Neues entstehen. Die neue Sporthalle wird den Schulstandort attraktiver machen und in den nächsten Jahren zudem mehr Flexibilität für das wichtige Thema der Ganztagsbetreuung der Alteburgschule ermöglichen, für das dann die alte, kleine Halle weiteren Raum bietet. Daher beteiligt sich der Main-Kinzig-Kreis gerne langfristig am Projekt.“ Landrat Thorsten Stolz unterstreicht auch das Alleinstellungsmerkmal dieses Projektes: „Es gibt im gesamten Main-Kinzig-Kreis kein vergleichbares Bauvorhaben, bei dem die örtliche Gemeinde, der Landkreis und ein privater Förderer an einem Strang ziehen, um den Vereinssport, den Schulsport und die örtliche Gemeinschaft über die Generationen hinweg zu stärken“.

Steffen Strauss selbst hofft auf eine baldige Realisierung des Vorhabens: „Gerade bei Projekten, die für Jugendliche wichtig sind, sollte man keine Zeit verlieren.“ Man sei bereits einige Schritte gemeinsam vorangekommen, doch werde es bis zur Eröffnung noch ein weiter Weg sein. Nichtsdestotrotz freue Strauss sich über die Entwicklung in seiner Heimatgemeinde Biebergemünd, die durch die neue Halle ein Stück weit attraktiver werde. „Wichtig dabei ist aus meiner Sicht, dass die Halle einen Mehrwert für alle bietet. Deshalb beteilige ich mich gerne an diesem Vorhaben und setze mich dafür ein, dass neben der reinen Sporthalle auch ein kleiner Gastronomiebereich sowie weitere Nebenräume geschaffen werden. Das Gebäude soll ein lebendiger Ort der Begegnung sein und eine breite Nutzerschaft ansprechen.“

Ein Gedanke, den die Gemeinde aufgreifen wird, verspricht der Bürgermeister: „Der kluge Ansatz von Steffen Strauss, dem wir als Gemeinde sehr dankbar sind, wird in die weiteren Planungen einfließen, die wir zu gegebener Zeit in öffentlichen Ausschusssitzungen detailliert vorstellen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt danke ich den politischen Gremien, sowohl denen der Gemeinde Biebergemünd als auch des Main-Kinzig-Kreises, für die Fassung der Grundsatzbeschlüsse und das damit verbundene Signal, dass wir nun weiter planen können.“ Schmitt freue sich auf das Projekt und glaube, dass es in die richtige Richtung gehe. „Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist klar: Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Orte, um sich zu bewegen, Sport zu treiben, zusammen zu spielen und gemeinsam Zeit zu verbringen.“ Herrn Strauss und den gemeindlichen Gremien ginge es jedoch um mehr: „Von einem guten Sport- und Bewegungsangebot profitieren alle Generationen, denn unser Ziel sollte es sein, bis ins hohe Alter agil und gesund zu bleiben. In Biebergemünd gab es bislang so gut wie keine geeigneten Möglichkeiten. Das wird sich nun ändern.“

Um dem Vorhaben verbindlichen Nachdruck zu verleihen, werden die Gemeinde, der Landkreis und Steffen Strauss nun einen „Letter of Intent“ unterzeichnen. Die vorvereinbarten Parameter sollen dann spätestens bei der Einreichung des Bauantrags in einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen Kreis und Kommune festgehalten werden.


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