Um angeblich eine Sperrung seines Zugangs zu verhindern, forderten sie ihn auf, zwei TANs einzugeben. In dem Glauben, sein Konto schützen zu müssen, folgte der Senior den Anweisungen. In der Folge wurden über 9.000 Euro per Echtzeitüberweisung von seinem Konto auf ein unbekanntes Konto transferiert. Als die Betrügerinnen versuchten, auf ein weiteres Konto des Mannes zuzugreifen, beendeten sie das Telefonat.
Was sollte man dabei Hinweise:
- Banken fordern niemals telefonisch TANs oder Passwörter an. Geben Sie niemals persönliche Zugangsdaten, TANs oder PINs am Telefon weiter - auch nicht bei angeblichen Notfällen beziehungsweise Sicherheitsrisiken.
- Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie auf und rufen Sie Ihre Bank über die offiziellen Kontaktdaten zurück.
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie Rat ein. Betrüger nutzen gezielt die Verunsicherung ihrer Opfer aus.
- Melden Sie jeden Betrugsversuch der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist - Ihre Hinweise können helfen, weitere Taten zu verhindern.
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