Feuerwehr Biebergemünd stärkt Zusammenarbeit und Einsatzfähigkeit

Biebergemünd

Am vergangenen Wochenende fand die Klausurtagung der Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd in Oberaula statt. Auf Einladung von Gemeindebrandinspektor Thomas Petrausch kamen Führungskräfte der Feuerwehr zusammen, um zentrale Themen der Gefahrenabwehr und Prävention zu beraten und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.

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An der Klausurtagung nahmen die Mitglieder der Gemeindebrandinspektion, die Wehrführer und ihre Stellvertreter der Ortsteilwehren, die Gemeindejugendwarte, der Atemschutzverantwortliche, die Leiterinnen der Kleiderkammer sowie Bürgermeister Matthias Schmitt teil.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Thema „Hygiene im Feuerwehreinsatz“. Als externer Referent konnte Sven Döppenschmitt gewonnen werden. Der erfahrene Berufsfeuerwehrmann, stellvertretende Leiter des Feuerwehr-Trainingcenters am Frankfurter Flughafen sowie stellvertretende Stadtbrandinspektor von Bad Orb referierte über die gesundheitlichen Risiken im Einsatzdienst. Im Fokus standen insbesondere das erhöhte Krebsrisiko durch Brandrauch und kontaminierte Einsatzkleidung sowie die Bedeutung konsequenter Einsatzstellenhygiene. Die Ausführungen machten deutlich, wie wichtig Sensibilisierung und klare Abläufe für den Schutz der Einsatzkräfte sind.

Darüber hinaus standen aktuelle Themen der Gemeindebrandinspektion auf der Agenda. Ergänzt wurde das Programm durch Sachstandsberichte aus den Arbeitsgruppen Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), Ausbildung und Atemschutz. Auch organisatorische und technische Fragestellungen wurden intensiv diskutiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die bevorstehende Wahl der Gemeindebrandinspektion. Die Amtszeit von Gemeindebrandinspektor Thomas Petrausch endet in Kürze. In der Klausurtagung wurde daher – wie bereits im vergangenen Jahr – über einen geordneten Übergang und die zukünftige Aufstellung der Feuerwehrführung gesprochen. Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre nahtlos fortzuführen und die Organisation weiterhin stabil und leistungsfähig aufzustellen.

Auch der Entwurf für eine neue Feuerwehrsatzung der Gemeinde Biebergemünd wurde thematisiert. Hintergrund sind zum einen die geplante organisatorische Zusammenlegung der Wehren in Lanzingen und Breitenborn/Lützel zur neuen Feuerwehr Biebergemünd Mitte, zum anderen gesetzliche Änderungen, die im Rahmen einer neuen Satzung formal verankert werden sollen.

Die Tagung unterstrich einmal mehr die Bedeutung einer engen Abstimmung über alle Ortsteile hinweg. „Ziel ist immer die best- und schnellstmögliche Einsatzbereitschaft für die Bürgerinnen und Bürger im Notfall – in allen Ortsteilen unserer Gemeinde“, so Thomas Petrausch.

Bürgermeister Matthias Schmitt betonte die Bedeutung des Formats: „Die Klausurtagung zeigt, mit welcher Professionalität und Ernsthaftigkeit unsere Feuerwehr arbeitet. Hier werden Herausforderungen offen angesprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt. Besonders wichtig ist, dass die Ortsteilwehren weiter zusammenwachsen und eine gemeinsame Strategie verfolgen – das stärkt unsere Einsatzfähigkeit und kommt am Ende allen Bürgerinnen und Bürgern zugute.“ Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit bot die Tagung auch Raum für den kameradschaftlichen Austausch.

Am Samstag, 25. April, findet im Dorfgemeinschaftshaus Lanzingen die außerordentliche Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd statt, in deren Rahmen die neue Gemeindebrandinspektion gewählt wird.

einsatzkrbiebergem az


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