Bieberer Hausarzt Dr. Bonin steigt in Corona-Impfkampagne ein

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Dr. med. Thomas Bonin, Hausarzt im Süden der 8.400-Seelen-Gemeinde Biebergemünd (seit 2000 dort niedergelassen), wurde von verschiedenen Seiten aufgefordert, in die Corona-Impfkampagne mit einzusteigen.

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Politische Gremien, Kassenärztliche Vereinigung Hessen und Hausärzteverband, „vor allem aber unsere Patient*innen von Biebergemünd, Flörsbachtal und Wiesen fragen täglich bei uns an“. Die Impfzentren Hösbach und Gelnhausen würden wertvolle Arbeit leisten, mobile Impfteams seien verschiedentlich auch in Biebergemünd aktiv gewesen. „Dennoch bleiben Lücken. Diese müssen wegen der nun schon dritten, vielleicht bedrohlichsten Welle der Corona- Pandemie entschlossen und rasch geschlossen werden“, so Dr. Bonin. Dazu wolle er seinen Beitrag leisten.

„Mit meinem sturmerprobten, hervorragenden Praxisteam und meinem Weiterbildungs-Assistenten, Martin Schlichting, werde ich ab Mitte April also auch gegen Corona impfen", sehe es aktuell danach aus, dass der Impfstoff der Firma BioNTech zum Einsatz komme. „Hier müssen wir aber nehmen, was uns die Apotheke liefern kann: Besser man ist mit einem Impfstoff mit 60-70 % Schutzquote geimpft, der zu über 90 % vor schweren Verläufen schützt, als man bleibt ungeimpft.“

Dr. Bonin, der eine Akademische Forschungs- und Lehrpraxis der Goethe-Universität Frankfurt betreibt, hat wegen der bürokratischen Belastung durch die Corona-Impfungen länger abgewogen, ob er das Impfen anderen überlässt. „Nebenbei“ müsse ja auch der Routinebetrieb einer vielseitigen Versorgerpraxis gestemmt werden, die seit Monaten auch spezielle Infektsprechstunden eingerichtet habe und dort auch CoViD-19-Patienten untersuche und behandele.

Es bleibt aus seiner Sicht aber ungenügend, auf andere zu zeigen, während sich die Impfungen noch weiter in die 2. Jahreshälfte verschieben. Da es jetzt ein gewisses Kontingent an Impfstoff gibt, das für mehr als die Impfzentren und damit für die ambulant tätigen Ärzt*innen reicht, „können wir uns der Verpflichtung für unsere Patient*innen nicht entziehen“. „Das Gebot der Stunde heißt jetzt, wie schon Frau Kanzlerin Merkel gesagt hat: Impfen, impfen, impfen!“

Dr. med. Thomas Bonin abschließend: "Details zum Ablauf der Impfungen durch die Praxis in Bieber und Wiesen/ Ldkrs. Aschaffenburg, nötigenfalls auch bei Hausbesuchen, bekommen unsere von uns strukturiert zu priorisierenden Patient*innen mitgeteilt. Große Bitte: nicht in der Praxis nachfragen, erst recht nicht mehrfach."

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