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Aus diesem Grund hat er sich über das Gespräch und den Rundgang auf dem Gelände der Kindertagesstätte sehr gefreut. „Die Kita in Bieber leistet eine hervorragende Arbeit – davon konnte ich mir heute ein persönliches Bild machen“, so Beck. Aufgewachsen in Bieber, habe er denselben Kindergarten besucht – die positiven Veränderungen und die Richtung, in die sich die KiTa mit ihren vielfältigen Angeboten bewegt, freue ihn deshalb umso mehr. Empfangen wurde Beck von der Leiterin der KiTa, Romina Geis. Die 27-jährige Dipl. Sozialpädagogin hat im Jahr 2020 die Leitung des 1976 gegründeten Kindergartens mit über zwanzig Mitarbeiterinnen und rund 100 Kindern übernommen und seitdem mit großem Erfolg geleitet. Die insgesamt 16 pädagogischen Fachkräfte kümmern sich um die auf sechs Gruppen verteilten 100 Kinder mit großer Hingabe, Engagement und Einsatz. Ein Problem mit Überlastungen lässt sich in vielen KiTas wiederfinden: der Fachkräftemangel führt dazu, dass die Erzieherinnen dem Bildungsanspruch vielerorts nicht gerecht werden, sie sich gestresst und überfordert fühlen. Es ist wichtig ein warmes und zugewandtes Verhalten zwischen Kindern und Fachkraft zu bewahren. Zusammenfassend kann man es als ein Spagat zwischen den vorhandenen Ressourcen und den steigenden Ansprüchen beschreiben. Die Betreuungsqualität darf nicht unter Leistungsverdichtung leiden bzw. gar zu einem wachsenden „Entfremdungsgefühl“ des Personals.

Damit so eine Situation in den KiTas von Biebergemünd überhaupt nicht erst Fuß fassen kann, möchte Simon Beck in einen regen Austausch mit den Leiterinnen aller vier KiTas treten und sich offen für Neues zeigen: „Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Damit ihnen eine qualitativ hochwertige und vor allem erlebnisreiche Erziehung möglich ist, benötigt es ein optimistisches, zufriedenes und enthusiastisches Team aus Erzieherinnen und Erziehern. Ich werde mich als Bürgermeister mit so vielen Erzieherinnen und Erziehern wie möglich an einen Tisch setzen, Konzepte für die Zukunft erarbeiten und für mehr direkte Beteiligung der Gemeinde einsetzen.“ Die Qualität der Erziehung sei laut Beck der Schlüssel zum Erfolg: beeinflussbare Kriterien vonseiten der Gemeinde dafür seien unter anderem die Ausbildung und Qualifikation der pädagogischen Fachkräfte, geeignete Gruppengrößen, eine adäquate Bezahlung des Personals und eine gute Stabilität innerhalb des Teams.

Offen sein für Neues – Alternative Konzepte fördern

Beck plädiere überdies dafür, offen zu sein für Neues. Alternative Konzepte, wie Natur- und Waldkindergärten, fänden immer mehr Anklang: „Durch attraktive alternative Konzepte gewinnt Biebergemünd an Attraktivität für Familien erklärt Beck und fügt hinzu, dass er deshalb als Mitglied der Gemeindevertretung mit großem Interesse die Gespräche zwischen Gemeindevertretung, zuständigen Ausschüssen und Gemeindevorstand mit dem Verein „Natur.Kinder.Bullerbü“ zur möglichen Errichtung eines Naturkindergarten nach der sogenannten Reggio-Philosophie verfolgt.

Die Corona-Pandemie hat auch den Alltag in der KiTa Bieber umgeworfen: Doch Simon Beck sieht auch das Positive: „Die KiTa hat während der Pandemie alles getan, um die benötigten Betreuungszeiten zu gewährleisten. Dies war stets mit einem großen organisatorischen Aufwand und einer hohen Flexibilität verbunden; viele Erzieherinnen haben in dieser Zeit sogar überwiegend in einem Schichtsystem gearbeitet. Mit ihrem Einsatz haben sie nicht zuletzt vielen Familien geholfen. Die Erfahrungsberichte haben mich sehr beeindruckt und ich zolle ihnen nicht zuletzt wegen ihrem Engagement in dieser Pandemie meinen Respekt. Unsere Erzieherinnen und Erzieher in ganz Biebergemünd leisten jeden Tag einen überwältigenden Dienst, um den Kindern unserer Gemeinde eine unbeschwerte, schöne und erlebnisreiche Kindheit zu bescheren.“

Nicht zuletzt in der Corona-Pandemie waren es die Familien und die Kinder, die besonders unter den Maßnahmen zu leiden hatten: geschlossene KiTas, wenige soziale Kontakte und zum Teil überforderte Eltern. Aus den Erfahrungsberichten müsse man lernen und für die Zukunft bereits vorher geeignete Alternativen und Lösungen erarbeiten. „In dieser Pandemie haben wir erlebt, wie wichtig die Gemeinschaft und eine gute Zusammenarbeit ist – insbesondere die Eltern, Großeltern und weitere Angehörige haben gemeinsam angepackt. Jetzt gilt es, optimistisch in die Zukunft zu schauen und die geeigneten Antworten auf derartige Situationen zu finden“, erklärte Beck.

Um über die zukünftige Lage, bestehende Probleme und über die Frage, was eine qualitative Kinderbetreuung ausmache, zu sprechen, trifft sich Simon Beck mit Max Schad, Mitglied des Hessischen Landtages und Mitglied im Ausschuss für Soziales und Familie, am 24. Juli um 15:30 Uhr im Außenbereich an der Gaststätte „Die Bürgerstube“ in Kassel. Dazu sind alle interessierten Familien recht herzlich eingeladen. „Ich möchte von den Familien wissen, was ihnen hier in Biebergemünd fehlt und was ausbaufähig ist – das geht am besten im direkten Gespräch“, so Beck abschließend.

Foto: Simon Beck im Gespräch mit der KiTa-Leiterin von Bieber, Romina Geis.

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