Auch in der zweiten Hausarztpraxis im neuen Ärzte- und Pflegehaus herrscht aktuell reger Betrieb: Bürgermeister Matthias Schmitt (parteilos) hat sich gemeinsam mit Bauamtsleiter Morris Krämer vor Ort ein Bild vom Fortschritt gemacht und Dr. Thomas Bonin sowie seine Frau beim Umzug in die neuen Räumlichkeiten besucht. Zwischen Kartons, schon aufgebauten Möbeln und laufenden Vorbereitungen wird deutlich: Der Einzug steht kurz bevor. Die Praxis wird am 7. April ihre Türen öffnen.
Für Dr. Bonin, der zuverlässig seit über 25 Jahren als Hausarzt in Bieber tätig ist, ist der Umzug ein besonderer Schritt. „Wir freuen uns, dass wir unsere Praxis nun in den neuen Räumen aufnehmen können und danken den vielen Helferinnen und Helfern die den Umzug heute dynamisch begleitet haben“, sagt er
Dem Bau des Ärzte- und Pflegehauses waren über sechs Jahre dauernde Planungen und Abstimmungen vorausgegangen. In dieser Zeit hatte sich Dr. Bonin auch frühzeitig in die Überlegungen zur zukünftigen hausärztlichen Versorgung in Biebergemünd eingebracht. Die Entscheidung der Gemeinde, in der Biebertalstraße ein entsprechendes Gebäude zu errichten, geht auf diese intensive Phase der Meinungsbildung zurück. Ziel war es, die medizinische Versorgung vor Ort langfristig zu sichern und zugleich mit ergänzenden pflegerischen Angeboten zu verbinden.
Im neuen Gebäude werden künftig zwei eigenständige Hausarztpraxen untergebracht sein: die Praxis von Dr. Bonin sowie die Praxis von Frau Heister. Beide arbeiten unabhängig voneinander, stehen jedoch in engem Austausch – etwa bei der Urlaubsplanung –, um eine möglichst durchgehende hausärztliche Betreuung in Biebergemünd sicherzustellen.
„Mit dem Ärzte- und Pflegehaus schaffen wir eine moderne und verlässliche Struktur für die medizinische Versorgung vor Ort. Es ist ein gutes Signal, dass beide Praxen nun Schritt für Schritt ihren Betrieb aufnehmen“, betont Bürgermeister Schmitt. „Wir stehen heute in Biebergemünd bei der hausärztlichen Versorgung deutlich besser da als noch vor sechs Jahren. Es ist uns gelungen, neue Ärztinnen und Ärzte für den Standort zu gewinnen und zugleich bewährte Strukturen – wie die Praxis von Dr. Bonin – zukunftsfest aufzustellen. Damit schaffen wir auch eine gute Grundlage für die Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses und die Einbindung von Studierenden.“