Politischer Gartentalk am Alten Forstamt Kassel

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Politische Gespräche unterm Blätterdach – für seine erste Wahlkampfveranstaltung hätte sich Matthias Schmitt, unabhängiger Bürgermeisterkandidat in Biebergemünd, keinen besseren Ort als das Alte Forstamt in Kassel aussuchen können.

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Circa 100 interessierte Gäste hatten sich angemeldet. „Das ist wirklich viel für eine solche Veranstaltung“, freute sich der 39-jährige Bewerber für das Bürgermeisteramt über die zahlreichen Besucher.

Im idyllischen Hof des Alten Forstamts konnten die Gäste am Sonntagnachmittag auf den (Corona-konform aufgestellten) Stühlen im Halbkreis Platz nehmen oder sich an den Bistrotischen ringsum zum lockeren Plausch verteilen – und das Wetter spielte auch mit. Am Morgen zeigte sich der Himmel noch wolkenverhangen und regnerisch, doch pünktlich zum Veranstaltungsbeginn ließ sich sogar die Sonne sehen. "Ein gutes Zeichen?", will sich Matthias Schmitt auf Glück nicht verlassen, "er hatte ein hochkarätiges Programm vorbereitet", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Landrat Thorsten Stolz (SPD) stand als "Experte" beim politischen „Gartentalk“ Rede und Antwort. Die Themen dabei stammten maßgeblich aus Anregungen der Biebergemünder Bürgerinnen und Bürger und kreisten um die Frage, wie die Gemeinde zukünftig besser von den vielfältigen Leistungen des Landkreises profitieren könne.

Matthias Schmitt fragte zunächst nach beim Thema Sicherheit. Hier könne man sich nicht allein auf das – in Biebergemünd sehr hohe – ehrenamtliche Engagement verlassen. Thorsten Stolz erläuterte, dass der Landkreis nicht nur aktiv im Katastrophenschutz oder bei der Ausbildung der Feuerwehrleute beteiligt sei, es gebe auch Zuschüsse für Material. Die neue DRK-Rettungswache in Bieber finanziert der Kreis mit 1,5 Millionen Euro. Dies war dann auch die Überleitung zu einem anderen Thema, das aus Sicht von Schmitt viele bewegt: die ärztliche Versorgung in Biebergemünd. „Die hausärztliche Versorgung ist ein riesiges Thema im ländlichen Raum“, gab Landrat Thorsten Stolz zu. Der Main-Kinzig-Kreis könne bei der Anwerbung junger Ärzte unterstützen. Matthias Schmitt betonte im Hinblick auf die geplanten Projekte „Versorgungszentrum an der Grünen Mitte“ und „Ärztehaus in Bieber“, dass die Gemeinde auf einem guten Weg sei, passende Voraussetzungen zu schaffen. „Doch Ärzte fallen nicht vom Himmel. Hier muss ein zukünftiger Bürgermeister aktiv werden, um erfolgreich für den Standort Biebergemünd zu werben. Wichtig dabei: ein gutes Netzwerk und überzeugendes Auftreten.“ Dabei verwies der Landrat darauf, dass bei der Verteilung der Arztpraxen die Kassenärztliche Vereinigung ein wichtiges Wort habe, deren Zählweise die kleinen Orte etwas benachteilige. Doch: „Wir wollen das Problem lösen, die Kontakte sind da!“

Von besonderem Interesse für die Besucher/innen am Alten Forstamt sei auch das Thema Schule und Bildung gewesen. Der Kreis sei zuständig für circa 100 Schulen. Matthias Schmitt fragte explizit nach den Planungen für die sanierungsbedürftige Grundschule in Bieber. „Hier muss etwas Neues entstehen“, waren sich die Gesprächspartner einig. Aber nicht nur diese Schule habe Bedarf: „Wir brauchen Lüftungsanlagen in allen Schulen“, so der unabhängige Bewerber für das Bürgermeisteramt und Familienvater Schmitt. Dazu Thorsten Stolz: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie die Grundschulen im Main-Kinzig-Kreis Luftfilteranlagen anschaffen.“ Der Main-Kinzig-Kreis treffe dazu die ersten Vorbereitungen.

Natürlich sei es bei dieser Wahlkampfveranstaltung nicht möglich gewesen, alle relevanten Themen anzusprechen, die Matthias Schmitt und die Bürgerinnen und Bürger in Biebergemünd bewegen würden. Doch mit regen Fragen aus dem Publikum seien noch viele weitere zentrale Punkte erörtert worden, von ÖPNV bis hin zum Denkmalschutz. "Der Nachmittag verging wie im Flug. Begleitet wurde das Ganze mit toller Musik: Daniela May, Singer & Songwriterin aus Wirtheim, und Dennis Korn aus Bad Soden-Salmünster am Klavier sorgten mit ihren feinfühlig vorgetragenen Songs für entspannte Stimmung am Alten Forstamt. Bei Kaffee und Wein wurden auch nach dem Ende des offiziellen Teils noch viele weitere interessante Gespräche geführt", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Matthias Schmitt bedankte sich bei allen Gästen und bat um ihr Vertrauen bei der Bürgermeisterwahl am 26. September: „Ich möchte, dass Biebergemünd noch lebenswerter wird. Für unsere Gemeinde will ich meine Erfahrungen, meine Kontakte in die Region und mein Herzblut als Biebergemünder einbringen.“

Foto: Matthias Schmitt im Gespräch mit Landrat Thorsten Stolz.

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