Grundschule Wirtheim bleibt bis zu den Sommerferien zu

Wirtheim
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Der Main-Kinzig-Kreis hat in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt entschieden, die Grundschule in Wirtheim bis zu den Sommerferien geschlossen zu lassen. Ausschlaggebend war vor allem, dass noch nicht alle Testergebnisse jener Mitglieder der Schulgemeinde vorliegen, die sich seit Freitag vorsorglich in häusliche Isolierung begeben mussten. Die Befunde, die bis Montagvormittag dem Gesundheitsamt übermittelt worden sind, waren weiterhin durchweg negativ.

„Von den rund 40 Personen, die das Gesundheitsamt als Kontaktpersonen eingestuft hat und für die Coronatests angeordnet wurden, liegen erst etwa die Hälfte der Ergebnisse vor. Im Moment gibt es keinen einzigen weiteren positiven Befund, also keinen Anhaltspunkt für eine Weiterverbreitung des Coronavirus in der Grundschule“, erklärt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Völlige Klarheit werde man aber wohl erst am Dienstag oder Mittwoch erhalten.

In Wirtheim hatte das Gesundheitsamt am Freitag die Grundschule vorsorglich komplett geschlossen. Für rund 40 Personen aus der Schulgemeinde gilt seither die häusliche Isolierung, davon für 13 verpflichtend, für die anderen als Empfehlung. Sie haben bereits einen Coronatest erhalten oder bekommen den Abstrich in Kürze. Hintergrund ist, dass zu einem Ausbruch in einem familiären Umfeld auch ein Mitglied der Wirtheimer Schulgemeinde zählt. Die angeordnete häusliche Isolierung betrifft alle 13 Erwachsenen und Kinder, die im selben Klassenverband unterrichtet wurden oder unterrichtet haben wie die positiv auf das Coronavirus getestete Person. Den anderen Personen, die nicht unmittelbar aus diesem Klassenverband stammen, hatte das Gesundheitsamt eine Empfehlung der Kontaktreduktion und Isolierung ausgesprochen. Diese galt bis zum Vorliegen eines negativen Tests.

Dem Gesundheitsamt liegen noch nicht alle Testergebnisse vor. Die bisherigen positiven Befunde aus Biebergemünd der vergangenen Tage waren jedoch durchweg dem eingrenzbaren Familienkreis zuzuordnen. Ob das Wiederhochfahren des Schulbetriebs für dann möglicherweise nur noch zwei Schultage, noch dazu für bloß einen Teil der Schüler und Lehrer, Sinn mache, hat der Main-Kinzig-Kreis nun mit dem Staatlichen Schulamt erörtert. „Wir sind uns einig, dass wir nicht nur aus Infektionsschutz-Gründen auf Nummer sicher gehen müssen, sondern auch für Planungssicherheit für die Eltern und eine klare Linie für die gesamte Schule sorgen sollten. Daher wird der Unterrichtsbetrieb vor den Sommerferien nicht wieder aufgenommen“, so Simmler.

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