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Für die Umsetzung derartiger Projekte hat die Gemeindevertretung 15.000,00 Euro je Ortsteil zur Verfügung gestellt. In Oberreichenbach wurde mit der Erstellung eines Pavillons am Dorfhaus bereits ein erstes Projekt realisiert. Weitere Ortsteilprojekte in Fischborn und im Birsteiner Oberland befinden sich bereits im Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Main-Kinzig-Kreis. Nun soll auch mit den Planungen für ein derartiges Projekt in Untersotzbach begonnen werden. Viele Bürger und die lokalen Vereine des Birsteiner Ortsteils hegen den Wunsch nach Gestaltung der Schotterfläche im rückwertigen Bereich des Dorfgemeinschaftshauses (DGH). In den vergangenen Jahren wurde dieser Bereich immer öfter gerade von den Vereinen für Grillveranstaltungen oder musikalischen Abende genutzt. Schulklassen wie auch deren Eltern richteten hier ihre Jahresabschlussfeiern aus und nicht zuletzt nutzte auch die Gemeinde selbst das Gelände im Rahmen der Ferienspiele für Veranstaltungen oder als Außenbereich für den im Dorfgemeinschaftshaus befindlichen Jugendraum.

Touristisch könnte der Platz, da am Wanderweg S3 gelegen, als Rastplatz für Wanderer dienen. Die abgeschottete Lage in direkter Nähe zum Bolzplatz, die vorhandenen Parkmöglichkeiten, sowie der direkte Zugriff auf Toilettenanlagen im DGH machen den Platz für eine mannigfaltige Nutzung so attraktiv. Einziger Wehrmutstropfen ist jedoch der besagte Schotterboden. Dieser erschwert sowohl das Aufstellen von Tischen und Bänken wie auch das säubern der Fläche. Zudem könne man bei dem Schotterboden nicht von einer barrierefreien Nutzung durch ältere Menschen oder Menschen mit Gehbehinderung sprechen. Den Untersotzbachern schwebt daher vor einen Teil der Fläche mit Ökopflaster für eine optimale Nutzung herzurichten.

Da Untersotzbach aktuell weder über einen Ortsbeirat noch über einen Bürgerbeauftragten verfügt, nahmen sich Matthias und Carsten Kauck des Projektwunsches an und trugen diesen bereits Ende letzten Jahres dem damaligen Bürgermeister Wolfgang Gottlieb vor, der sich begeistert von der Idee zeigte und die beiden Akteure bat, schon mal einen konkreteren Plan zu erstellen. Matthias Kauck, der von berufswegen über planerische Erfahrung verfügt, erstellte darauf einen ersten Entwurfsplan.

Im März dieses Jahres sollte bereits eine erste Besprechung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde des Main-Kinzig-Kreises, dem Amt für den ländlichen Raum stattfinden. Diese fiel jedoch wegen des Corona-Lockdowns aus. Nun wollen Matthias und Carsten Kauck das Projekt wieder anschieben und hatten Birsteins neuen Bürgermeister Fabian Fehl (SPD) um einen Ortstermin gebeten. Gemeinsam begutachten sie das Gelände hinter dem DGH und loteten mehrere gestalterische Varianten aus. Bürgermeister Fehl sicherte den beiden abschließend zu, den ausgefallenen Termin mit den Vertretern des Amtes für den ländlichen Raum nach interner Abstimmung in seiner Verwaltung alsbald nachzuholen.

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