Hausherr Alexander Prinz von Isenburg zeigte die Räumlichkeiten und informierte über die Problematik bei der Unterhaltung des historischen Bauwerks. Jung und Müller betonten übereinstimmend, dass es sich bei dem Anwesen in Birstein um ein wichtiges Kulturgut handelt. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, dem Besitzer und gleichzeitig Bewohner des Schlosses zu unterstützen, diese Besitzung für die Nachwelt zu erhalten.
Zusammen mit sieben weiteren Personen bewohnt Prinz Alexander derzeit in fünf Wohnungen das weitläufige Schloss. Dessen ungeachtet müsse zur jetzigen Winterzeit das gesamte Haus beheizt werden. Diese Maßnahme sei nur ein Beispiel für den technischen und finanziellen Aufwand, um das Gebäude nebst Inventar zu schützen und instand zu halten.
Mit diesem Besuch hat der Landtagsabgeordnete sein Versprechen eingelöst, zwischen dem Ministerium und dem Hausbesitzer erneut einen Gesprächsfaden zu knüpfen, um auf diesem Weg die Interessen des Denkmalschutzes und des Eigentümers in Einklang zu bringen. „Dieses Ziel ist dank des Engagements von Dr. Müller voll und ganz erreicht worden“, so Prinz Alexander abschließend.
Foto: Staatssekretär Ingmar Jung, Alexander Prinz von Isenburg und Dr. Rolf Müller (von links nach rechts) bei der Besichtigung des Birsteiner Schlosses.
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