Gründlichkeit vor Eile beim Rechenzentrum

Jürgen Matthes, Andreas Winter, Sina Pick und Viktoria Winter, die durch den Abend führten.

Birstein

Circa 40 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Wählergruppe "Gemeinsam für Birstein" (GfB) zum zweiten Informations- und Gesprächsabend im Dorfgemeinschaftshaus Wüstwillenroth.

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"Die rege Teilnahme darf als deutliches Zeichen für das große Interesse an einer bürgernahen, sachorientierten Kommunalpolitik gewertet werden. Der Abend erwies sich als voller Erfolg und bestätigte eindrucksvoll den spürbaren Zuspruch aus der Bevölkerung. Souverän und herzlich begrüßte Sina Pick Vorstand der GfB die Gäste. Sie betonte ihren Wunsch nach einer offenen, dialogbereiten Veranstaltung und schilderte persönlich, weshalb sie sich als Neubürgerin von Birstein der Wählergruppe angeschlossen habe. In diesem Rahmen stellte sie auch die Kandidatinnen und Kandidaten vor, die sich mit vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen für die Gemeinde engagieren. Spitzenkandidatin Viktoria Winter arbeitete in ihrem Beitrag die Werte und Leitprinzipien der GfB heraus. Die Wählergruppe verstehe sich – in Anlehnung an das bekannte Motto der Musketiere – als Gemeinschaft nach dem Grundsatz 'Einer für alle, alle für einen'. Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungen mit gesundem Menschenverstand zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger seien dabei handlungsleitend. Einen informativen Überblick über die Kompetenzen von Gemeindevertretung und Gemeindevorstand sowie über das Wahlverfahren gab Michael Volz, ebenfalls Vorstand und Spitzenkandidat. Anschaulich erläuterte er die Möglichkeiten des „Kumulierens und Panaschierens“ und zeigte anhand von Mustern auf, wie Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen gezielt vergeben können", teilt die neue Wählergemeinschaft mit.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der GfB stellten Jürgen Matthes (Vorstand und Spitzenkandidat) sowie Andreas Winter (Vorstand und Kandidat) anhand des druckfrischen Wahlflyers vor. Prioritäten setzt die Wählergruppe demnach auf die Unterstützung von Familie und Dorfleben, die Stärkung von Ehrenamt und Vereinen, die Förderung von Unternehmen, Land- und Forstwirtschaft sowie eine verantwortungsvolle und sparsame Nutzung vorhandener Ressourcen: "Eine solide und seriöse Haushaltspolitik bildet dabei das Fundament aller Vorhaben."

Gründlichkeit vor Eile beim Rechenzentrum

Breiten Raum in der anschließenden Diskussion nahm laut GfB das geplante Rechenzentrum ein: "In einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre wurde deutlich, dass es der GfB nicht um ein vorschnelles 'Dafür' oder 'Dagegen' geht. Vielmehr bestehe das Anliegen darin, sämtliche relevanten Daten, Zahlen und Fakten transparent zusammenzutragen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu ermöglichen, die von den Bürgerinnen und Bürgern selbst getragen wird. Genau hierauf zielt das angestoßene Bürgerbegehren ab. Auch an diesem Abend nutzten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, das Bürgerbegehren zu unterzeichnen – mit dem erklärten Wunsch, über eine so weitreichende Maßnahme auf Birsteiner Boden selbst entscheiden zu können. Ein Teilnehmer brachte die Stimmung mit den Worten auf den Punkt: 'Wir können doch nicht die Katze im Sack kaufen.' Die GfB steht dabei für das Prinzip 'Gründlichkeit vor Eile'. Um zu unterstreichen, dass das Thema nicht im Wahlkampf instrumentalisiert wird, wurde die Frist des Bü0rgerbegehrens bewusst und bereits zu Beginn auf den 1. April 2026 – und damit nach der Kommunalwahl am 15. März 2026 – terminiert. Im Kern geht es der GfB um die aggregierten Mindestanforderungen, die vor einer Entscheidung erfüllt sein müssen. Dazu zählen unter anderem der Ausschluss gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die ernsthafte Prüfung von Alternativstandorten, eine für Birstein vorteilhafte Stromversorgung, die vollständige Kostenübernahme durch den Betreiber, kein zusätzlicher Wasserverbrauch, die Einhaltung sämtlicher rechtlicher Vorgaben sowie transparente wirtschaftliche Modelle mit verlässlichen Einnahmen für die Gemeinde. Der Abend war geprägt von lebendigen, bodenständigen Beiträgen und einem respektvollen Austausch – genau so, wie man es sich in der lokalen Demokratie wünscht. Mit ihren Themen traf die GfB offensichtlich den Nerv vieler Menschen, auch im Birsteiner Oberland. Der Informationsabend setzte damit ein starkes Zeichen für gelebte Bürgernähe und einen engagierten Auftakt in die kommenden politischen Wochen."

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Jürgen Matthes, Andreas Winter, Sina Pick und Viktoria Winter, die durch den Abend führten.


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