Die Ursache für den tragischen Arbeitsunfall, bei dem vor einer Woche zwei Arbeiter in der Nähe von Birstein ums Leben kamen (wir berichteten), ist weiterhin unklar. Das ergaben Anfragen dieser Zeitung bei den zuständigen Stellen. Zwei 32-jährige Männer waren am Mittwoch bei Arbeiten für den Windpark Fischborn in Birstein ums Leben gekommen.
Laut der Polizei stürzte am frühen Morgen eine Art Arbeitskorb, der beim Aufbau einer Windkraftanlage genutzt wurde, aus rund 60 Metern Höhe in dem Turm der Anlage ab. Beide Männer, die darinstanden, überlebten den Absturz nicht. In der Gegend bei Birstein werden derzeit mehrere Windräder errichtet.
Bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Südosthessen hieß es gestern, die Untersuchungen zur Ursache dauerten an. Sie verwies außerdem an die Pressestelle der zuständigen Staatsanwaltschaft Hanau. Dort erklärte Markus Jung, zu dem Unglück sei ein Gutachten in Auftrag gegeben worden. „Bis das finale Gutachten vorliegt, wird geraume Zeit vergehen“, kündigte der Staatsanwalt an. Und weiter: „Wir werden uns auch erst zu der möglichen Unfallursache äußern, wenn dieses finale Gutachten vorliegt.“ / hd