Gründung der 7. Demokratiewerkstatt im Main-Kinzig-Kreis

Brachttal

Der 18. März ist ein zentrales Datum der deutschen Demokratiegeschichte: Von der Mainzer Republik (1793) über die Märzrevolution 1848 bis zu den ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR 1990 steht er für demokratische Aufbrüche, politische Teilhabe und gesellschaftlichen Wandel.

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„Daher wurde dies Datum, unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, für den ersten bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte gewählt“, so Jannik Marquart (CDU), Bildungsdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP).

An diesem geschichtsträchtigen Datum gründet die Volkshochschule der BiP mit Unterstützung der Gemeinde Brachttal und des Demokratieforums Brachttal die 7. Demokratiewerkstatt im Main-Kinzig-Kreis. Hiermit wird, laut Jannik Marquart, das erfolgreiche Format der aufsuchenden politischen Bildungsarbeit der BiP in der Region und somit unmittelbar vor Ort erneut intensiviert und weiter ausgebaut. „Denn“, so Marquart weiter, „Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie erfordert aktives Tun und muss gelebt und weiterentwickelt werden, wofür die Demokratiewerkstätten ein ideales Forum bieten.“ Ziel der Demokratiewerkstätten ist es, einen offenen und respektvollen Austausch zu ermöglichen. Bürgerinnen und Bürger kommen miteinander ins Gespräch, diskutieren gesellschaftliche und politische Fragen und erleben politische Bildung als lebendigen demokratischen Prozess. Begleitet wird die Demokratiewerkstatt von ausgebildeten, ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern sowie Matthias Müller-Stehilk, Projektmitarbeiter der Volkshochschule der BiP.

Zum Auftakt am 18. März 2026, um 18 Uhr, wird im Dorfgemeinschaftshaus Brachttal-Streitberg die Wanderausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie“ gezeigt. Sie wird durch Bürgermeister Wolfram Zimmer (CDU) sowie Matthias Müller-Stehlik eröffnet. Sie beleuchtet zentrale Stationen der Demokratiegeschichte in Deutschland und schlägt den Bogen zu aktuellen Herausforderungen. Ergänzend gibt die gebürtige Streitbergerin und Politikwissenschaftlerin am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, Frau Dr. Alexandra Kurth, einen inhaltlichen Input zu Ambivalenzen, Brüchen und Spaltungen demokratischer Bewegungen. Zu dieser kostenfreien Veranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Bildungseinrichtungen und Vereinen herzlich eingeladen. Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird zur besseren Planung erbeten.


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