Radwegenetz auf der Spielberger Platte wird gebaut

Streitberg
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Spielberger Platte. Das jüngste Arbeitstreffen der Ortsbeiräte „Spielberger Platte“ fand im Dorfgemeinschaftshaus Streitbergs statt. Zur Konferenz waren alle fünf Dörfer mit Ortsbeiräten vertreten. Zu Beginn der Konferenz bedankten sich die Ortsbeiräte bei Lars Grillwitzer für dessen außerordentliches, ehrenamtliches Engagement und die hervorragende Unterstützung bei den Planungen zum Radwegekonzept „Platte.“

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Der allseits spürbare Optimismus der Mandatsträger ist tatsächlich sehr begründet, wenn man die aktuellen Entwicklungen kennt: Die Stadt Wächtersbach und die Gemeinde Brachttal haben für die Realisierung des Projektes eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen. In den Finanzhaushalten 2024 der beiden Kommunen sind in Summe rund 300.000 Euro für Planungsleistungen, kleinere Einzelmaßnahmen und Eigenanteile beschlossen. Die Gesamtkosten werden auf 1,6 Millionen Euro berechnet, wovon 70 Prozent vom Land Hessen und 15 Prozent vom Main-Kinzig-Kreis gefördert werden.

In den aktuellen Beratungen wurde darüber hinaus diskutiert, wie man ein wirksames, möglichst auch kostengünstiges Marketing für die Region und das Wegenetz umsetzen kann. Die an der Besprechung aufgenommenen Ideen werden in den nächsten Wochen auf Machbarkeit geprüft werden. „Zur Landesgartenschau 2027 in der Region Oberhessen, wozu auch die angrenzenden Dörfer Kefenrods, wie Hitzkirchen und Helfersdorf sowie Büdingen und Wolferborn zählen, möchten wir mit allen Baumaßnahmen nebst Werbekonzepten fertig sein. Nach unserer Auffassung sollen bis dahin auch Verbindungen in den Wetteraukreis geschaffen sein,“ so die Ortsbeiräte in ihrer Mitteilung.

Als weiteres Thema wurde die Notwendigkeit einer Sanierung der alten Schulgebäude der Grundschule Brachttal sowie der Ausbau der Schulbetreuung andiskutiert. Die Presse hatte in den vergangenen Tagen von der Bereitstellung von Finanzmitteln im Main-Kinzig-Kreis für die Sanierung von Schulen berichtet. Die Schule in Brachttal fand bisher offenbar keine Berücksichtigung in den Planungen, obwohl den Ortsbeiräten von der Elternschaft immer wieder von offensichtlichen Mängeln an der Gebäudesubstanz berichtet wird. Die Runde der Beiräte möchte nun über verschiedene Wege Informationen einholen und bittet auch die Eltern der Kinder um etwaige Hinweise, um sich ein Bild über die Sachlage machen zu können.

Ein Schwerpunkt für die nächsten Treffen wird die Wärmeplanung der Zukunft auf der Platte werden. Die fünf Dörfer möchten erreichen, dass eine Machbarkeitsstudie beauftragt wird. Fachleute sollen alle Möglichkeiten der Wärme- und Stromerzeugung auf der Platte beleuchten. Für die Umsetzungsvarianten soll eine technische und wirtschaftliche Bewertung erfolgen. Die Ortsbeiräte denken bei einer möglichen Umsetzung an eine weitere interkommunale Zusammenarbeit bis hin zur Gründung von einer eigenen kommunalen oder genossenschaftlichen Gesellschaft mit Sitz auf der Spielberger Platte. Sozusagen ein Energiekompetenzzentrum, in dem verschiedene Akteure der Branche partnerschaftlich zusammenwirken und auch die Wärmeversorgung betreiben.

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Ortsbeiräte der Spielberger Platte beim Treffen am 27.02.2024 im DGH-Streitberg.


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