Mit mehr als 20 Motivwagen und einer Vielzahl von Fußgruppen ging es um 13:11 Uhr – real mit leichter Verspätung – zur bekannten Rundfahrt durch die Straßen der Zugstrecke im gesamten Ort. Das Organisationsteam der Feuerwehr wurde hier bei der Verkehrssicherung durch weitere Brachttal-Wehren in professioneller Weise unterstützt. Dieser närrische „Einsatzfall“ verlangte von allen Betroffenen eine gute Koordination und insbesondere auch von den Anliegern der Zugstrecke eine große Portion Verständnis ab.

So konnten gewohnte Parkplätze zeitweise nicht genutzt werden und einige Hofeinfahrten waren während des Vorbeimarsches des närrisches Lindwurms nicht zu benutzen. Für die entgegengebrachte Geduld, insbesondere von keinen originären Fastnachtsanhängern, bedanken sich die Organisatoren ganz herzlich. Auch war der farbenfrohe Umzug mit den zum Teil großen Motivwagen in typisch erfreulicher karnevalistischer Manier von einer immer wieder auftretenden großen Ausgelassenheit bei Teilnehmern und Zuschauern begleitet. In diesem Umfeld kam es auch zu unschönen Randerscheinungen wie dem Vermüllen von Gehwegen, Hofeinfahrten und Vorgärten. Hierbei waren das Zertrümmern von Flaschen und Gläsern – insbesondere auf dem Festplatz - sicher das Gefährlichste für die anderen Mitfeiernden.

Auch schreckten mache Narren nicht davor zurück, hin und wieder Grünstreifen, Büsche als Ersatztoiletten zu benutzen. An dieser Stelle ist das Verständnis der Anlieger sicher übermäßig stark gefordert und eine Überlast nicht auszuschließen. Die Veranstalter sind sich dieser unschönen Begleiterscheinungen durchaus bewusst und suchen nach geeigneten organisatorischen Verbesserungen, um hier eine Minimierung zu erreichen.

Der „Lindwurm“ wurde gut angenommen und von den Teilnehmenden mit prallem Leben gefüllt, auf dem Festplatz waren zum Finale ganze „Menschenmassen“ bei dem Open-Air Zugrummel versammelt. So viele Masken und Kostüme waren dort schon sehr lange nicht mehr zu sehen. Ansonsten wirkt der Festplatz am Rande des Ortes recht idyllisch und lädt eher zu romantischen Beschäftigungen ein. Ein herzlichen Dankeschön möchten die Organisatoren auch den vielen ehrenamtlich tätigen Helfern und Helferinnen sagen. Ohne ihre fleißige Unterstützung wäre insbesondere dieser Zugrummel „ohne Grenzen“ rund um das- und in dem „Narrenzelt“ nicht möglich gewesen. 

Die Feuerwehr wird die Zugnachlese noch weiter betreiben und hierzu ggf. noch entsprechend informieren. Ein besonderer Dank für den regen Zuspruch an die Umzugsmitwirkenden und auch an die vielen zuschauenden Gäste, durch diese Akteure war das diesjährige Fastnachtstreiben auf dem Berg wieder ein ganz besonders närrisches Ereignis.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2