Ein gemeldeter Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Lindenallee beschäftigte gestern Abend Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Um 19:13 Uhr hatten Bewohner eines mehrgeschossigen Mehrparteienhauses Rauch im Treppenraum entdeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert. „Uns erreichte die Meldung, dass mindestens vier Menschen in den oberen Geschossen vom Rauch eingeschlossen seien und in akuter Lebensgefahr schweben“, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr.

Die "Schüsse", die am Montagmorgen angeblich auf ihn abgegeben worden seien (wir berichteten), hat sich der Mitteiler vermutlich nur ausgedacht. Zu dieser ersten Bewertung sind Kripo und Staatsanwaltschaft Hanau nach einer umfangreichen Spurensuche und nach einer Vernehmung des vermeintlichen Opfers gekommen.

Die Kinderfeuerwehr Bruchköbel nutzte am letzten Freitag die Chance, den Mitarbeitern der Rettungsleitstelle einmal live über die Schultern zu schauen.

In einer Unterführung im Bruchköbler Stadtteil Niederissigheim sollen am Montagmorgen erneut Schüsse gefallen sein. Das behauptet zumindest der 50-jährige Mann, auf den an gleicher Stelle bereits am vergangenen Donnerstag geschossen worden sein soll (wir berichteten). Die Polizei hat auch diesmal die Ermittlungen aufgenommen.

In der Nacht zum Sonntag um kurz vor 1 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Bruchköbel und Rettungsdienst zu einer hilflosen Person in die Königsberger Straße gerufen. Nachbarn hatten Hilferufe aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gehört und die Rettungskräfte verständigt.

Nach der mutmaßlichen Schussabgabe am Donnerstagmorgen im Stadtteil Niederissigheim (wir berichteten) nahmen Polizeibeamte am Abend, gegen 19.35 Uhr, in der Rhönstraße in Hanau einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig fest. Bei dem Mann handelt es sich um den Sohn des mutmaßlichen Geschädigten. Eine Waffe wurde bislang nicht aufgefunden.

Noch unklar sind die Hintergründe einer Schussabgabe am Donnerstagmorgen auf einen 50-jährigen Mann in Bruchköbel. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat aufgrund des bisher bekannten Sachverhaltes ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Hanau Augenzeugen, die Ermittlungen zu unterstützen und sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Die nächste gemeinsame Sprechstunde mit der Polizei und der Ordnungsbehörde der Stadt Bruchköbel wird am Donnerstag, 05.03.2020 von 16:00 bis 18:00 Uhr in den Räumen des Polizeipostens Bruchköbel, Hauptstraße 47a, 63486 Bruchköbel angeboten.

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