MEHR-Konferenz 2020 begeistert 12.000 Gläubige

Bruchköbel
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Das Gebetshaus Augsburg ist eine 2005 entstandene Initiative von Christen innerhalb der katholischen Charismatischen Erneuerung.

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Seit September 2011 beten dort Christen unterschiedlicher Konfessionen rund um die Uhr. Das Gebetshaus beschäftigt 40 hauptamtliche sowie 100 ehren-amtliche Mitarbeiter. Die ökumenische MEHR-Konferenz in Augsburg begann vor Jahren mit 130 Teilnehmern. „MEHR“ 2020 bricht sämtliche Rekorde: 12.000 Teilnehmer, besonders jüngere Besucher und Familien lobpreisen auf der „MEHR“-Konferenz mit modernsten Mitteln der Technik.170 Aussteller, darunter Markus Roth (Jugend für das Leben – ALFA) aus Bruchköbel, mehr als 600 Helfer und das gesamte Messegelände in „christlicher Hand“. Von morgens bis abends finden Lobpreiszeiten statt, die von Vorträgen unterbrochen werden. Es gibt „Räume der Stille“, in denen man dem Trubel der Messehallen entfliehen, sich die Beichte abnehmen lassen kann und Ruhe für Gebet findet. Auch Christen aus der Region Hanau/Bruchköbel waren vor Ort und so freuten sich z.B. Renate und Johannes Buchfelder (Sankt Elisabeth) sowie Carmen und Joachim Rechholz (Erlöser der Welt) über ein Wiedersehen mit Pater Martin Wolf, der in den letzten beiden Jahren die Gemeindemissionstage in Bruchköbel begleitete. Begegnungen mit Menschen und neue Impulse fürs Glaubensleben bereicherten die Tage in Augsburg.

Johannes Hartl, katholischer Theologe und der Gründer sowie Leiter des Gebetshauses Augsburg betonte die Beziehung zu Jesus Christus als „wunderbarste Freundschaft des Universums“ und thematisierte was Freundschaft bedeutet. Die Ökologie des Herzens, Heimkommen sowie Jesus folgen waren weitere Themen von ihm. Weitere bekannte Referenten waren u.a. Samuel Koch und Matthias Kuhn. Erstmals fand auch ein Forum mit 10 Theologen deutschsprachiger Universitäten statt.

Ein weiterer Höhepunkt war am vierten Tag der Konferenz die Heilige Messe mit dem Hauptzelebranten Kurienkardinal Kurt Koch, mit dem auch mehrere Bischöfe und viele Priester konzelebrierten. „Anbetung ist in der heutigen Zeit und sogar in der Kirche zu einem „unmodernen Wort“ und zu einem „Fremdwort“ geworden. Dies sei sogar verständlich, weil man in der Welt vor niemanden in die Knie gehen müsse. Aber den „aufrechten Gang“ lerne der Mensch nur im Kniefall vor Gott. Koch erinnerte an ein Wort von Johannes XXIII.: „Anbetung Gottes führt den Menschen zu seiner wahren Größe.“

Eine begeisternde Zeit ging nach vier Tagen zu Ende und die Vorfreude auf die nächste MEHR in zwei Jahren war „förmlich zu greifen“.

Foto: Lobpreis auf der MEHR 2020.
Foto (von links): Joachim und Carmen Rechholz, Pater Martin Wolf, Renate und Johannes Buchfelder.
Foto (von links): Joachim Rechholz, Markus Roth, Carmen Rechholz.

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