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Neuvermählte haben seit fast 40 Jahren in Bruchköbel die Möglichkeit, einen liebgewordenen Brauch zu pflegen und anlässlich ihrer Hochzeit einen Baum zu pflanzen. Obstbäume werden je nach Wuchsform verschieden alt. Damit ein Obstbaum ein optimales Alter erreichen kann, ist angemessene Pflege notwendig. Eine Art der Pflege stellt der Schnitt des Obstbaumes dar: So ist es möglich, den Wuchs des Obstbaumes angemessen zu steuern und seine Gesundheit langfristig zu erhalten. In früheren Tagen übernahm der Obst- und Gartenbauverein Niederissigheim, Roßdorf den fachlichen Obstbaumschnitt. Auf Grund der steigenden Streuobstflächen konnten diese Arbeiten allerdings nicht mehr durchgeführt werden, sodass zwei ausgebildete Obstbaum-Fachwarte des städtischen Bauhofes diese Arbeiten fortführten. In den vergangenen Jahren bekamen viele Bäume einen Pflegeschnitt, durch die Vielzahl der Flächen konnten dennoch nicht alle regelmäßig geschnitten werden. Daher stellten sich zwei weitere Gärtnerinnen des Bauhofes, Gabriele Schmidt und Yvonne Elsässer, der Herausforderung der Ausbildung zum Fachwart „Obst- und Garten“ an der hessischen Gartenakademie in Geisenheim.

Neben Theorie und Praxis wurden vor allem der Erziehungsschnitt an Jung- und Hochbäumen, sowie Pflegemaßnahmen an Busch, Hochstamm und der schlanken Spindel eingehend behandelt. Zum Lehrgangsinhalt gehörten auch die Pflege von Ziergehölze in naturnahen Gärten, Schnitt von Beerenobst sowie die Grundlage des Veredelns und der Kopulationsschnitt. Bürgermeister Günter Maibach bedankt sich bei den neuen Expertinnen für ihren persönlichen Einsatz und hofft das zukünftig die artenreichen Streuobstwiesen ein landschaftsprägender Bestandteil der Kulturlandschaft des Main-Kinzig-Kreises bleiben werden. Denn mit den unterschiedlichen Arten und Sorten von hochstämmigen jungen und alten Obstbäume mit extensiver Nutzung des Grünlands bieten diese Lebensräume ein abwechslungsreiches Habitat für viele wildlebende Tier- und Pflanzenarten. Bei dieser Gelegenheit möchte die Stadt Bruchköbel darauf hinweisen, dass derzeit vier Streuobstwiesenflächen an Bürger und Bürgerinnen mit Pachtinteresse vergeben werden können. Um alle näheren Einzelheiten bezüglich der Flächen und deren Pflege abzustimmen, bitten wir Sie, sich unter der Rufnummer 06181-975-289, bei der zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Lederer, zu melden.

Foto: Die neuen Obstbaum-Fachwartinnen Frau Gabriele Schmidt und Frau Yvonne Elsässer.

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