Bunte Blühstreifen für Insekten in allen Stadtteilen

Bruchköbel
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Unter dem Motto „Bruchköbel wird bunter - wir stehen auf Blühstreifen im Acker“ wurde im Frühjahr in allen fünf Stadtteilen Blühflächen auf Ackerrandstreifen ausgesät.

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In dem gemeinsamen initiierten Pilotprojekt mit der Stadtverwaltung und den Ortslandwirten wurde an die Maßnahme „Main- Kinzig-Blüht“ angeknüpft. Im Rahmen dieses Projektes stellte die Stadt Bruchköbel das entsprechende Blühsaatgut und die Landwirte ihre Ackerflächen kostenlos zur Verfügung. Die Blühstreifen wurden dabei vorzugsweise an Weges- und Feldrändern angelegt. Unter anderem sind Flächen an der Hohen Straße/Butterstadt, L3268 Ortsausgang Bruchköbel/Landwehr, Fechenmühle und in den Feldgemarkungen in Niederissigheim sowie Roßdorf zurzeit in voller Blüte zu bestaunen.

Insgesamt wurde auf einer Flächengröße von 100.000 m² Blühstreifen angelegt. „Dazu wurde eine speziell für Ackerflächen ausgewiesene bienenfreundliche Saatgutmischung verwendet, das Besondere an dieser Mischung ist die Zusammensetzung der beständig blühenden Arten bis in den Spätsommer hinein, sodass Bienen und andere Insektenarten auch in der zweite Jahreshälfte genug Nahrung in den Feldfluren finden“, erklärt Rebekka Lederer, die für das Projekt verantwortliche Umweltsachbearbeiterin der Stadtverwaltung Bruchköbel.

„Mit der Anlage von Blühstreifen zeigen die Landwirte Verantwortung und leisten damit einen hohen Beitrag zur Förderung der Insektenwelt“, lobt auch Bruchköbels Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP) dieses Engagement. Denn neben der Förderung der Artenvielfalt dienen Blühstreifen auch zum ganzjährigen Oberflächen- und Grundwasserschutz. Zudem fungieren die in Blühflächen vorkommenden Nützlinge als natürliche Schädlingsbekämpfer in den umliegenden Feldern.

Es hängt von zahlreichen Faktoren ab, ob Blühstreifen erfolgreich wachsen können. Unter anderem gilt es den passenden Standort, die richtige Blühmischung und die geeignete Saatmethode zu wählen. Wie auch beim Anbau von Getreide und anderen Feldfrüchten macht hier das Können und Geschick des Landwirts den entscheidenden Unterschied. Die Bürgermeisterin freut sich über das gelungene Blühstreifenprojekt und bedankte sich persönlich sich bei den teilnehmenden Landwirten für die Bereitschaft der Umsetzung.

Foto: Die Stadtverwaltung, vertreten durch Bürgermeisterin Sylvia Braun und Rebekka Lederer, freuten sich gemeinsam mit den Ortslandwirten Hubert Büttner, Frank Vulpius, Andreas Spors sowie den Stellvertretern Felix Bernges, Eckhard Merz und Heinz Schmidt über die gelungenen Blühstreifen in der Feldflur.

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