Bruchköbeler BürgerBund will schneller neues Bauland

Bruchköbel
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Der Bruchköbeler BürgerBund (BBB) will für mehr bezahlbaren Wohnraum und die Neuansiedlung sowie Erweiterung von Betrieben mehr Tempo bei der Ausweisung von Baugebieten erreichen.

Der Magistrat soll durch die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert werden, die bereits im März 2017 beschlossene Vorlage für neue Flächen zur Schaffung von Bauland und Förderung des Wohnungsbaus nun endlich auch vorzulegen.

„Fast erwartungsgemäß haben der frühere Bürgermeister und die ihn tragende Koalition von CDU und SPD auch in dieser Hinsicht nichts zuwege gebracht. Jetzt erwarten wir aber von der neuen Bürgermeisterin, dass sich endlich auch bei diesen Grundlagen für die Zukunftsentwicklung Bruchköbels etwas bewegt“, fordern BBB-Vorsitzender Harald Hormel und Fraktionsvorsitzender Alexander Rabold. Dies um so mehr, da Bürgermeisterin Braun in Zusammenhang mit der für Bruchköbel diskutierten Mietpreisbremse davon gesprochen habe, dass die Stadt Bruchköbel immer mehr Baugebiete ausweise, die auch Bereiche für größere Mehrfamilienhäuser hätten um genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Der BBB möchte, dass diese Erkenntnisse nun auch in der Stadtverordnetenversammlung präsentiert werden.

Darüber hinaus verfüge Bruchköbel praktisch über keinerlei Gewerbezuwachsflächen mehr. „Heimische Betriebe können weder expandieren, noch können wir neuen Firmen ein Angebot machen sich hier anzusiedeln“ sieht BBB-Stadtverordnete Stefanie Zorbach dringenden Handlungsbedarf auch für neue und sichere Arbeitsplätze. Ein Abwarten auf den irgendwann in Kraft tretenden Regionalen Flächennutzungsplan dauere viel zu lange. Mit einer Abweichung vom derzeit gelten Plan will der BBB erreichen, dass Bruchköbel schon vorab des Regionalplans 2030 für neue Wohnbebauung das Gebiet südlich der Kirlesiedlung nutzen kann und die Gewerbeansiedlung südlich des bisherigen Gewerbegebiets „Lohfeld“ voran kommt. Für einen wesentlichen Teil dieser Gewerbezuwachsfläche hat die Stadtverordnetenversammlung bereits im Dezember 2019 ihre grundsätzliche Zustimmung bekundet.

„Beim derzeit geltenden Regionalplan aus dem Jahr 2010 ist Bruchköbel mit seinen angemeldeten Zuwachsflächen überwiegend gescheitert. Die jetzt eigentlich anstehende Fortschreibung verzögert sich offensichtlich immer weiter. Deshalb ist jetzt das Handeln des Magistrats bei den eigenen Aufgaben und der Bürgermeisterin als Vertreterin Bruchköbels in der Kammer des Regionalverbands dringend gefragt“ fordert BBB-Stadtverordneter Patrick Baier ein Ende der Warteschleife.

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