Gewalt kommt nicht in die Tüte

Bruchköbel
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Bei der Bäckerei Nolte und den Bruchköbeler Verkaufsstellen der Bäckerei Naumann sowie bei den Marktbeschickern des Wochenmarktes in Bruchköbel gibt es zur Zeit eine besondere Verpackungsaktion.

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„NEIN zu Gewalt gegen Frauen! Gewalt kommt mir nicht in Tüte!“ – dieser prägnante Schriftzug fällt sofort ins Auge. Und wer näher hinblickt, findet auf den Tüten die Telefonnummern von Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern im Main-Kinzig-Kreis. So landet mit den Tüten der Appell und die regionalen Notfallnummern direkt bei den Menschen.

Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP) bedankt sich bei allen Teilnehmern der diesjährigen Aktion für die Beteiligung und Unterstützung. „Besonders in der Lockdown-Zeit ist es besonders wichtig, zu wissen an wen sich Betroffene oder Zeugen hilfesuchend wenden können“ so die Bürgermeisterin. Gemeinsam mit den Teilnehmern setzt auch die Stadt Bruchköbel damit ein deutlich sichtbares Zeichen gegen jede Form von Gewalt, die Frauen Tag für Tag in allen Bevölkerungsschichten erleiden müssen. Gewalt gegen Frauen kann überall vorkommen: in Ehe, Partnerschaft, Bekanntenkreis, Betrieben, zu Hause und im öffentlichen Raum. Das Problem „Gewalt gegen Frauen“ ist noch immer angst- und schambesetzt, wird oftmals aus der öffentlichen Diskussion verdrängt.

Mit der Brötchentüten-Kampagne soll das Thema ins Bewusstsein der Menschen getragen werden und die Scheu Betroffener gemildert werden. Bereits 1999 wurde der 25. November von der UN-Generalversammlung per Resolution zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ bestimmt. Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern eine Straftat und aktueller als man glaubt.

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