Tischtennis „Just for Girls“: Landessportbund zeichnet SG Bruchköbel aus

Bruchköbel
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Mit dem Kooperationspreis „Schule und Verein“ haben der Landessportbund Hessen e.V. und das Hessische Kultusministerium jetzt insgesamt zehn hessische Schulen ausgezeichnet.

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Der Preis belohnt innovative Projekte von Sportvereinen, die während der Corona-Pandemie in Kooperation mit einer Schule neue Sport- und Bewegungsformate erfolgreich umgesetzt haben. Den ersten Platz und 1.500 Euro Preisgeld errang die Turnerschaft Klein-Krotzenburg mit ihren „Corona-Mutmacher-Schul-Projekten“. Je 1.000 Euro gingen an die SG Bruchköbel für ihr Angebot Tischtennis „Just for Girls“ als Zweitplatzierte. Ebenfalls 1.000 Euro gab es für den dritten Platz. Der ging an die Turngesellschaft Walldorf („Bewegung und Bildung für alle“).

Prof. Dr. Heinz Zielinski, Vizepräsident Schule, Bildung und Personalentwicklung des Landessportbundes und Alexander Jordan als Vertreter des Hessischen Kultusministeriums haben die Gewinnervereine des Kooperationspreises „Schule und Verein“ ausgezeichnet. Sieben weitere Vereine (ÜSC Wald-Michelbach, Frankfurter Inklusions-Sportverein, TTC Rot-Weiß Biebrich, SV Germania Ockstadt, Fraport Skyliners, TSV Arzell, Schulsport-Club Königstein) belegten gemeinsam den 4. Platz und wurden mit je 500 Euro belohnt. Das Preisgeld hat der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen zur Verfügung gestellt.

„Ihr habt gezeigt, wie man mit Kreativität, Engagement und Gemeinschaftssinn auch schwierige Zeiten bewältigen kann“, sprach Prof. Dr. Heinz Zielinski den Vereinen seine Anerkennung aus. „Darüber hinaus sind die Gewinnerprojekte, die wir heute auszeichnen auch für andere Vereine Beispiele und Anregung, wie die Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen auch künftig gelingen kann.“ Alexander Jordan zeigte sich begeistert über die Bandbreite der verschiedenen Vereinsprojekte, die von den Laudatoren jeweils vorgestellt wurden.

Vielfältig, originell und innovativ, so kann diese Bandbreite beschrieben werden. Die Vereine organisierten Talentförderungsprojekte mit digitalen Trainingseinheiten, sie organisierten Outdoor-Aktivitäten im Rahmen der Nachmittagsbetreuung oder installierten, wie der Frankfurter Inklusions-Sportverein, psychomotorische Angebote für Kinder mit Einschränkungen. Andere Vereine organisierten Online-Challenges oder leisteten aktive Unterstützung im Sportunterricht durch Übungsleitende oder FSJler. Der Schulsport-Club Königstein ging ganz neue Wege: Sein Konzept zur Einführung der Sportart Orientierungslauf an Schulen ist gezielt darauf ausgelegt, dass es unproblematisch in jeder Schule umgesetzt werden kann.

1. Platz: Turnerschaft Klein-Krotzenburg
Die Turnerschaft Klein-Krotzenburg hat in den Jahren 2020 und 2021 im Rahmen der Corona-Pandemie ein breit aufgestelltes Sport- und Bewegungsprogramm für Kinder zweier Hainburger Grundschulen, der Johannes-Gutenberg-Schule in Hainstadt und der Johannes-Keppler-Schule in Klein-Krotzenburg organisiert. Die Teilprojekte, die als „Corona-Mutmacher-Schul-Projekte“ bezeichnet wurden, sind: Ein zertifiziertes Projekt „Fit-KidSS“, ein Zirkus Kunterbunt (für 2.-5. Klasse), Online-Angebote für Grundschüler, „Tanz dich fit“ – kreisweiter Online Grundschulevent. Der Verein nutzte dabei die eigenen Sportstätten, verschiedene Outdoorflächen und Videokonferenz-Systeme für Online Live-Sport, um Sport und Bewegung umzusetzen. Ausschlaggebend die Turnerschaft Klein-Krotzenburg als Sieger zu küren, waren die besonders hohe Bandbreite an sportlichen Angeboten mit Bildungsaspekten, die innovative Umsetzung von Sport über Online-Angebote, die fortwährende Anpassung der sportlichen Angebote an aktuelle Bedingungen sowie die hohe Kontinuität von Bewegungsmöglichkeiten beinahe über die gesamte Pandemie-Zeit. Corona wurde als Chance gesehen, über den Tellerrand hinaus zu schauen und die gesellschaftliche Aufgabe und Verantwortung als größter Sportverein der Gemeinde zukünftig noch konsequenter zu verfolgen.

2. Platz: Sportgemeinschaft 1868 Bruchköbel e.V.
Die Sportgemeinschaft Bruchköbel hat während der Corona-Zeit ein Tischtennis-Angebot „Just for Girls“, bestehend aus digitalen und analogen Hybridangeboten für die Jahrgangsstufen eins bis vier organisiert. Der Verein reagiert damit auch auf den geringen Frauen/Mädchen-Anteil im Tischtennis-Sport in Deutschland und Hessen und fördert aktiv die Nachwuchsarbeit von Mädchen und Frauen in Kooperation mit Schulen. Die Herausforderung einer Verknüpfung digitaler und analoger Phasen wurde besonders gelungen gemeistert, da unmittelbar auf Einschränkungen reagiert wurde und digitale Inhalte erarbeitet und umgesetzt worden sind. Ausschlaggebend für den 2. Platz der SG Bruchköbel waren die flexible und schnelle Anpassung der sportlichen Angebote an aktuelle Bedingungen, die Nutzung verschiedener digitaler Tools und die hervorragende Verknüpfung von analogen und digitalen Angeboten, die auch über die Pandemie hinaus genutzt werden können. Hinzu kommt das hohe Engagement aktiver Vereinsspielerinnen während des Einzeltrainings (Mentoring). Das große Interesse am Angebot des Vereins hat dazu geführt, die Kooperationsarbeit fortzuführen und auszubauen.

3. Platz: Turngesellschaft Walldorf 1896 e.V.
Die Turngesellschaft Walldorf hat während der Pandemie-Zeit sportliche Angebote für Kinder, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Grundschule organisiert und umgesetzt. Der Verein legte dabei großen Wert darauf, während der Pandemie Angebote für Kinder zu schaffen und ein verlässlicher Partner für Sport und Bewegung, auch für Nicht-Mitglieder, zu sein.
Die verschiedenen Aktivitäten während der Corona-Zeit waren: Ein Adventskalender (für Jung und Alt) mit vielen Videos, Bastelideen sowie Bewegungsgeschichten, eine Stadtrallye, Kinder-Bewegungswochen sowie Online-Stunden mit den bestehenden Gruppen oder als freies Angebot. Folgende Faktoren überzeugten die Jury und bedeuteten für die Turngesellschaft Walldorf den 3. Rang: Der Verein hat flexible und kreative Online-Angebote organisiert und Kleingruppen-Aktivitäten unter Einhaltung der jeweils aktuellen Hygienevoraussetzungen ermöglicht. Basis für den Erfolg war auch die gute Kommunikation zwischen Verein, Schule und Eltern. Die kostenfreie Nutzung der Angebote auch für Nicht-Mitglieder, die Verknüpfung von Bewegungsaufgaben mit Bildungsaspekten (Stadtrallye) und die kreative Nutzung neuer Räume für Sport und Bewegung waren weitere Faktoren.



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