BBB: Hartes Trinkwasser wird leider bleiben

Bruchköbel
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„Unsere schlechten Erfahrungen mit schlechten Entscheidungen der letzten Jahre werden bestätigt“, zieht Stefanie Zorbach, Vorsitzende der BBB-Fraktion, das Resümee der jüngsten Stadtverordnetenversammlung.

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Das extrem harte Wasser in Bruchköbel sei in den vergangenen Jahren immer wieder Thema bei den Menschen und in der Stadtverordnetenversammlung. "Zusammen mit der erneuten Vergabe der Konzession an die Kreiswerke Main-Kinzig sollten mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Wasserhärte von den Kreiswerken ermittelt und vorgestellt werden. Dies war von den Kreiswerken verbindlich zugesagt. Passiert ist leider nichts“, bedauert Zorbach.

"Nachdem die Kreiswerke erfolgreich die Konzession erhalten haben, scheint für diese Bruchköbel nun ad acta zu liegen. Auf Anfrage in der letzten Stadtverordnetenversammlung hat Bürgermeisterin Braun mitgeteilt, dass in Gelnhausen die Besonderheit Bruchköbels zwar bekannt sei, aber der Fokus auf der Verknappung unseres Grundlebensmittels Wasser statt auf der Wasserhärte in Bruchköbel liege. Wir sehen uns in unserer damaligen Grundüberzeugung bestätigt, dass die Kreiswerke nach erfolgreicher Konzessionsverlängerung kein Interesse mehr an den Bruchköbler Problemen haben werden“, zeigt sich BBB Vorsitzender Harald Hormel enttäuscht von der aktuellen Lage.

„Und es besteht auch keine Aussicht, dass sich daran etwas ändert. Bereits vor dem Vertragsabschluss haben wir Verbesserungen für die Bruchköbler Bürger eingefordert, aber leider nur vage Versprechungen für mögliche Prüfungen erhalten. Nun müssen wir feststellen: Nach genügend Zeit bemühen sich die Kreiswerke nicht einmal darum, Möglichkeiten zu erarbeiten oder zu prüfen, um das Wasser in Bruchköbel weicher als bisher zu liefern. Dies sollte allen Stadtverordneten in Bruchköbel zu denken geben und eine nachdrückliche Lehre für künftige Beschlussfassungen angesichts leerer Versprechungen sein“, meint BBB-Stadtverordnete Gisela Klein. Trotz allem laufe der bestehende Konzessionsvertrag mit den Kreiswerken Main-Kinzig GmbH noch 15 Jahre - "zu lang für hartes Wasser".


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