Landwirte und Stadt legen mehrere Blühstreifen an

Foto: Ortslandwirte und Verwaltung am Blühstreifen (von links): Andreas Spors, Matthias Haas, Felix Bernges, Rebekka Lederer, Jürgen Schmidt und Bürgermeisterin Sylvia Braun.

Bruchköbel

Bereits im vierten Jahr in Folge sorgen die Stadt Bruchköbel und einige Landwirte für bunte Blühstreifen entlang von landwirtschaftlichen Flächen.

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Dabei stellt die Stadt Bruchköbel eine Blühsaatgutmischung zur Verfügung und die Landwirte ihre Flächen entlang der Ackerlandstreifen. Die speziell für Ackerflächen ausgewiesene bienenfreundliche Saatgutmischung wurde im Frühjahr als Ackerrandstreifensaat ausgesät. So wie im Feld zwischen Niederissigheim und Roßdorf am Scheelbergweiher auf zwei Flächen von Ortlandwirt Felix Bernges, die kürzlich von Bürgermeisterin Sylvia Braun besucht wurden. Vor Ort dabei war auch Rebekka Lederer vom städtischen Umweltamt, die die Blühsaatgutmischungen ausgesucht hatte. Die Saatmischungen enthalten unter anderem Scharfgarbe, wilde Malven, Klatschmohn, Wiesen-Salbei und noch viele weitere Wildblumen und Wildgräser.

In der Feldbergstraße in Roßdorf (mehrjährige Blühmischung) und am Storchennest in Roßdorf (einjährige Blühmischung) sollen die Blühstreifen ebenfalls Insekten und Tieren Lebensräume bieten. Weitere Streifen wurden in diesem Jahr beim Vogelschutzverein in Roßdorf und an der Hochzeitsallee angelegt (mehrjährige Blühmischung). Im Vergleich zu einjährigen Mischungen sehen mehrjährige Blühflächen oftmals karger aus, was daran liegt, dass die enthaltenen mehrjährigen Wildpflanzen im ersten Jahr lediglich als grüne Pflanzen zu sehen sind. Ab dem zweiten Jahr ändert sich das bunte Aussehen des Blühstreifens monatlich. Mehrjährige Mischungen haben den Vorteil, dass Sie Insekten über die gesamte Vegetationsperiode eine durchgängige Versorgung mit Nektar und Pollen gewährleisten.

Die beteiligten Landwirte berichten, dass im höheren Bewuchs der mehrjährigen Blühmischung sogar bereits Fasane, Rebhühner, Feldhasen und Igel gesichtet worden sind. Bürgermeisterin Sylvia Braun bedankt sich bei den Ortslandwirten für ihr Engagement.

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Ortslandwirte und Verwaltung am Blühstreifen (von links): Andreas Spors, Matthias Haas, Felix Bernges, Rebekka Lederer, Jürgen Schmidt und Bürgermeisterin Sylvia Braun.


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