Für Bürgermeisterkandidat Dirk Vogel war das Hof- und Gassenfest am Wochenende eine überaus gelungene Veranstaltung.
„Daran sieht man, dass wir als Stadt eine Anziehungskraft auf viele Menschen haben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen“, so Vogel. Ohne die Absperrungen wäre das nicht möglich, die reibungslos verliefen. Nur so entstehe die besondere Atmosphäre rund um den Freien Platz und seinen Gassen, die Menschen zum Bummeln und Verweilen einlade und Hausbesitzer ihre Höfe öffnen lasse – „die Mitte Bruchköbels ist am Freien Platz und sonst nirgendwo“.
Für ihn gibt es – trotz Internet – stärker denn je das Bedürfnis der Menschen, zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen: „Dieses mit attraktiven Dienstleistungsangeboten zu befriedigen – da steckt ein gewaltiges wirtschaftliches Potenzial für Restaurants, den beratungsintensiven Einzelhandel oder Fachgeschäfte“. Dafür müsse man aber eine Verkehrsberuhigung, idealerweise eine Fußgängerzone, anstreben, „ansonsten bleibt alles beim Alten“.
Zeitgleich sieht Vogel außerordentliche gute Anknüpfungspunkte mit engagierten Bürgern und Parteien. So spreche sich das Stadtmarketing in seinen Umsetzungsideen für eine Verkehrsberuhigung und eine teilweise Einbahnstrasse der Hauptstrasse aus. Zudem habe die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Frau Bürgstein, „in der letzten Stadtverordnetenversammlung kundgetan, dass die Grünen ähnliche Ideen in den 80er und 90er Jahren verfolgten“. Das seien doch ideale Bedingungen, um mit einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens in Bruchköbel ab nächstes Jahr seinen Weg des besonderen Bruchköbels gemeinsam zu planen und dann auch konsequent zu gehen.
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