DSK steht für „Dünne Schichten im Kalteinbau“. Dabei wird direkt auf die vorhandene Asphaltschicht ein neuer maximal drei Zentimeter starker Belag aufgebracht. Dieser wird, wie der Name schon sagt, in kalter Form aufgetragen. In diesem Jahr wurden beispielsweise der Seewiesenring, die Eifelstraße, der Buchenweg, die Querstraße, einen Teil des Spessartrings, die Kreuzweidstraße und ein Teil der Weimerstraße in dem beschriebenen Verfahren saniert.

Das Verfahren kann bei einem dafür geeignetem Schadensbild angewandt werden und man beziffert die Lebensdauerverlängerung an den sanierten Straßen mit etwa 10 bis 12 Jahren. Das Verfahren ist kostengünstiger als beispielsweise der Einbau von heißem Asphalt, bei dem zudem noch Fräsearbeiten durchgeführt werden müssten. Zwar ist der Einbau einer heißen Asphaltschicht qualitativ hochwertiger und langlebiger, allerdings auch wesentlich kostenintensiver.

Die Dauer der Straßensperrunggen beim DSK-Verfahren belaufen sich zudem nur auf wenige Stunden, so dass eine Straße meist bereits am gleichen Tag wieder für den Verkehr frei gegeben werden kann. Tiefgehende Risse werden unter Umständen wieder hervortreten, dies ist unvermeidlich. Ebenso ist es systembedingt, dass bei warmen Temperaturen Fahrzeuge, die im Stand die Reifen drehen, kleine Splittkörner lösen können.

Diese Risse fahren sich allerdings wieder zu und nach einigen Wochen wird sich erfahrungsgemäß durch Nachverdichten aufgrund der Verkehrseinwirkung der Fahrzeuge das Straßenbild verbessern. Das DSK-Verfahren bietet eine kostengünstige Möglichkeit, ganze Straßenzüge wieder in ein vertretbares Bild zu versetzen, was durch den Einsatz von Heißasphalt so nicht möglich wäre.

In den vergangenen Jahren wurden ebenfalls einige Straßen damit behandelt. So ist die älteste Straße, die Memelstraße, bereits 2009 damit verbessert worden und der Zustand dieser Straße ist immer noch als gut zu bezeichnen.

Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP): „Uns ist bewusst, dass das DSK–Verfahren nicht mit einer grundhaften Erneuerung zu vergleichen ist, allerdings sind die Kosten so überschaubar, so dass es uns möglich ist, ganze Straßenabschnitte zu verbessern. An den bereits in den Vorjahren umgesetzten Straßen kann man sich den zu erwartenden Zustand ansehen. Wir denken, dass diese Vorgehensweise eine Möglichkeit darstellt, effektiv und kostenbewusst mit Steuermitteln umzugehen, um die Infrastruktur dauerhaft zu erhalten. Ich bitte daher alle Anwohnerinnen und Anwohner der jetzt sanierten Straßenzüge um etwas Geduld.“


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