"Zeit für Veränderung – Bruchköbel braucht neuen Dialog"

Bruchköbel

Nach einigen Wochen im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in Bruchköbel zieht CDU-Kandidat Thorsten Keim ein erstes Zwischenfazit.

VORSPRUNG - Anruf genuegt
Kreiswerke Main-Kinzig

"Was mir dabei auffällt: Unsere Stadt leidet nicht nur unter strukturellen Herausforderungen (defizitärer Haushalt, schleppende Stadtentwicklung und fehlender Masterplan Digitalisierung), sondern auch unter einem politischen Klima, das von Blockdenken geprägt ist. Zu oft gilt: „Bist du nicht für mich, bist du gegen mich – und der Freund meines Feindes ist mein Feind.“ Dieses Lagerdenken lähmt die Stadt. Selbst bei Gesprächen über mögliche Eventlocations in den Stadtteilen wurde mir offen gesagt: 'Wir bleiben neutral, weil man uns früher klargemacht hat, wir hätten auf das falsche Pferd gesetzt.' Die Bruchköbeler Ampel aus SPD, Grünen und FDP beansprucht zusammen mit ihrer Bürgermeisterin Sylvia Braun die alleinige Deutungshoheit bei zentralen Themen. Gleichzeitig ist die Opposition - meine CDU - oft zu leise. Bruchköbel braucht jedoch eine offene, demokratische Debatte, in der die Stimmen der Bürger gehört werden und nicht Machtspiele den Ton angeben'. Bürgerbeteiligung und politischer Dialog müssen deutlich besser organisiert werden, denn nur ein breiter Konsens führt zu einem verlässlichen und guten Miteinander. Ich sehe ein klares Versagen der aktuellen Verantwortlichen: beim Verkauf des Campingplatzes Bärensee für einen symbolischen Euro, beim Chippen von Mülltonnen für rund 180.000 Euro ohne erkennbaren Mehrwert. Auch beim Bau des Radwegs nach Roßdorf kommt es zu Kollateralschäden – Bäume müssen gefällt werden, die durch angemessene Planung hätten erhalten bleiben können", so Keim.

Und weiter: "In der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 09.09.2025 wird von der Bruchköbeler Ampel (SPD, Grüne, FDP) ein Prüfantrag an den Magistrat gestellt – zur Aufstellung von Flaschenpfandringen und Aschenbechern an zentralen Stellen der Innenstadt. Als hätte Bruchköbel keine anderen Sorgen. Außerdem steht eine Abstimmung über eine neue „Gestaltungssatzung der Vorgärten“ an. Auch ich bin kein Freund von „Steingärten“. Doch diese neue Satzung steht nicht für liberale Politik und Bürgerverantwortung, sondern ist von links-grünen Ideologien geprägt. Das betrifft Bürger unmittelbar – durch höhere Kosten, weniger Gestaltungsspielraum und drohende Ordnungswidrigkeiten. Die Überwachung einer solchen Satzung erzeugt zusätzlichen Aufwand in der Stadtverwaltung. Zum Schluss möchte ich betonen: Wer mich nicht unterstützt, muss keine Sorge haben, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Wer mir sein Vertrauen schenkt, dem verspreche ich, all meine Kraft in die Zukunft unserer Stadt zu investieren. Ich wünsche mir eine Gesundung der politischen Landschaft und freue mich auf faire, gute Debatten mit allen Bürgern über die Zukunftsthemen Bruchköbels."

 


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