Dabei gehe es unter anderem um Differenzen zwischen dem angemeldeten Bestand oder der Größe einer Tonne zum tatsächlichen Ist-Bestand. "Es konnten auch einige Tonnen registriert werden, die bisher noch gar nicht angemeldet waren und für die teilweise jahrelang keine Gebühren bezahlt worden sind. Diese Nachbearbeitung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, so die Verwaltungschefin. Darum kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, wie hoch die Einnahmen aus den Nachforderungen sein werden", so Braun weiter.
Aufgrund der Bestandsaufnahme, die durch die Verchippung ermöglicht geworden sei, seien nun verlässliche Zahlen aller Tonnen vorhanden. Dazu die Bürgermeisterin: „Ein eindeutiger Tonnenbestand ist eine gute Grundlage für verlässliche und gerechte zukünftige Gebührenkalkulationen. Außerdem erleichtert die Dokumentation der Leerungen anhand der Chipkennzeichnungen den Umgang bei Problemen mit dem Entsorgungsunternehmen. Insgesamt lagen die Kosten mit rund 112.000 Euro weit unter dem geplanten Ansatz von ursprünglichen 200.000 Euro."
Der Parkplatz am Festplatz, der für die Zwischenlagerung der Tonnen gedient hatte, ist wieder geöffnet worden.
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