Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen

Bruchköbel

Der Weltmissionstag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Gläubige setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten.

Thermo Sun
Kreiswerke Main-Kinzig

Es wird ein starkes Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Es ist ein mutmachendes Wort, das der Apostel Paulus der Gemeinde in Rom geschrieben hat und das als Motto über der diesjährigen missio-Aktion steht: „Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.“ Die Menschen aus Myanmar stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der missio-Aktion. Mitten im Krieg, in der Zerstörung und auf der Flucht leben sie Solidarität, lassen sie die Nächstenliebe zu Taten werden, schenken sie einander Hoffnung. Hoffnung gründet sich im aufmerksamen Blick füreinander und in der tätigen Nächstenliebe.

Ein Brutaler Bürgerkrieg und ein schweres Erdbeben: Die humanitäre Lage in Myanmar ist katastrophal. Rund drei Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Sie brauchen jetzt Hilfe. In Myanmar ist das gemeinsame Essen ein Spiegelbild der kulturellen Werte: Respekt, Großzügigkeit und Gemeinschaft. Gastfreundschaft ist eine Tugend. Wer eintritt, wird willkommen geheißen – sei es zu einer Tasse Tee oder zu einer Mahlzeit. Diese Kultur der Offenheit können wir am Weltmissionssonntag auch in unseren Gemeinden lebendig werden lassen.  

Am Sonntag, 26. Oktober, lädt der Missio-Kreis der Pfarrgemeinde Erlöser der Welt zu einem besonderen Gottesdienst (9.15 Uhr) mit anschließendem Mittagessen in das Don-Bosco-Haus / Varangeviller Strasse 26 ein. Ab 11.30 Uhr gibt es Putengeschnetzeltes und Reis. Der Erlös aus diesem Essen geht in diesem Jahr an das Projekt von Pfarrer Eric Mambu in dessen Heimat in Kikwit/Kongo. 

hoffnunweltmissio az


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