Der Seniorenbeirat der Stadt Bruchköbel will sich für die Interessen der älteren Bevölkerung in Bruchköbel einsetzen, ein zentrales Thema ist dabei die ausreichende ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich.
Der Seniorenbeirat sieht den ärztlichen Bereitschaftdienst in Bruchköbel als einen entscheidenden Bestandteil hierfür an und warnt im Falle der Schließung vor gravierenden Folgen für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. „Viele Beschwerden erfordern schnelle ärztliche Abklärung, ohne dass ein Rettungswagen nötig ist. Der Bereitschaftsdienst schließt diese Versorgungslücke.“, so der stellvertretende Vorsitzende Ralf Zirkel. Längere Anfahrtswege und damit auch -zeiten würden zusätzliche Barrieren und Gefährdungspotenziale bedeuten, die das Sicherheitsgefühl speziell der älteren Bevölkerung massiv beeinträchtigt. Ohne Notdienst müssten mehr Patienten direkt in Notaufnahmen gebracht werden, was erwarten lässt, dass dies zumindest teilweise zu Überlastung und noch längeren Wartezeiten führe.
„Für viele unserer Seniorinnen und Senioren ist der Notdienst eine lebenswichtige Absicherung. Ohne ihn drohen im Einzelfall gefährliche Verzögerungen“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Octavia Kaster. Die Seniorenvertretung sieht keine Alternativen etwa durch mobile Ärzteteams oder den Ausbau telemedizinischer Angebote, die das derzeitige Angebot voll ersetzen könnten. „Gesundheit darf nicht vom Wohnort abhängen“, so die klare Botschaft des Vorsitzenden Matthias Herget.
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