Der Skiclub-Bruchköbel spendet seit vielen Jahren den Erlös aus dem Volksradfahren dem Verein “Hilfe für krebskranke Kinder“ in Frankfurt.
Der Skiclub-Bruchköbel spendet seit vielen Jahren den Erlös aus dem Volksradfahren dem Verein “Hilfe für krebskranke Kinder“ in Frankfurt.
Auch in diesem Jahr haben die vielen Radler und freiwillige Spender dazu beigetragen, dass 400 Euro zusammenkamen und der Gesamtbetrag der Skiclub-Spenden mittlerweile auf 4.500 € angewachsen ist.
Hartwig Heinen, die Seele der Volksradfahren-Aktivität, hat die versprochene Spende im Beisein des Vorsitzenden Helmut Unger persönlich dem Geschäftsführer Rudolf Stark übergeben. Herr Starck machte in seiner Dankesreden und in den Gesprächen bei dem Rundgang durch die Häuser deutlich, dass dieses Institut ohne die Spenden und die Unterstützungen der vielen ehrenamtlichen Helfer nicht existieren könne. Leider reichen die behördlichen Zuwendungen bei weitem nicht aus. Vor 31 Jahren ist dieser Verein von Eltern krebskranker Kinder gegründet worden, die feststellen mussten, dass die klassische medizinische Versorgung bei krebskranken Kindern in einer herkömmlichen Klinik nicht ausreicht. ZB. schafft man derzeit ein für Kinder spezielles MRT-Gerät an.
Der Verein stellt eine breite Palette von Maßnahmen sicher, auf die heute keiner mehr verzichten kann. So wird nicht nur eine gesundungsfördernde Betreuung des Kindes, des Jugendlichen, sondern auch eine breite Palette von verschiedensten Maßnahmen bei allen im Umfeld des Kindes relevanten Ereignisse und Personen betrieben. Dazu gehört, eine kooperative Zusammenarbeit mit der Kinderklinik Frankfurt, wo zusätzliche spezielle Ärzte und Pflegepersonal ständig bereit stehen. Zur gesamtheitlichen Betreuung ist die Einbeziehung von Psychologen, Erzieherinnen, Pädagogen unabdingbar die sich um Sorgen der Kinder und Eltern in professioneller Art und Weise kümmern.
Wesentlich ist die häufige oder sogar ständige Anwesenheit der Eltern bei ihrem Kind. Der Verein kann die Eltern und weitere Familienangehörige für diese Zeit in eigenen Räumen im Familienhaus beherbergen und betreuen. Die vielen Fragen, die unerwartet auf unvorbereitete Eltern zukommen, werden hier unbürokratisch, beantwortet. Zur Rehabilitation wurde eine Erholungsstätte an der Ostsee in Grömitz eröffnet. Ein weiterer Bereich ist die angegliederte sog. Stiftung die 1994 gegründet wurde und anfangs die Forschung in der Uni. Klinik unterstütz hatte. Seit 1999 konnte auf Grund einer zweckgebundenen Spende der damaligen Patienten Fr. Dr. Joh, mit der Erforschung der Ursachen von Krebserkrankungen in einem eigenen Haus begonnen werden.
Hier werden ua. Ärzte und Assistenten umfassend auf die besondere Behandlung der krebskranken Kinder vorbereitet. Das angegliederte Stammzellentransplantationszentrum gehört heute zu den größten in Deutschland. Derzeit hat der Verein weit mehr als eintausend meist fördernde Mitglieder.
Für mehr Infos: facebook, www.kinderkrebs-frankfurt.de oder www.hfkk.de
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