Am vergangenen Dienstag (29.05.2012) haben die fünf Bruchköbeler Feuerwehren zusammen mit der Feuerwehr Langendiebach und dem DRK Bruchköbel ihre traditionelle Pfingstübung veranstaltet.
Hierzu gab es gleich drei Szenarien für die Zuschauer auf dem Gelände des städtischen Bauhofes in der Röntgenstraße zu sehen.

Erstmals hatten die Planer aus einer Großübung drei kleinere und voneinander unabhängige „Einsätze“ ausgearbeitet. „Wir wollen dass jede einzelne Feuerwehr etwas eigenes zeigen kann und niemand in der Masse untergeht“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Um 20 nach sieben war es dann soweit. Vom nahe gelegenen Feuerwehrhaus Bruchköbel rückten die ersten beiden Fahrzeuge der Feuerwehren Nieder- und Oberissigheim an. Im Bereich der KFZ Halle brannte ein Fahrzeug. Ein aufgeregter Betriebsleiter, gespielt vom Mimtrupp des DRK Bruchköbel, rannte auf die Feuerwehr zu und berichtete davon, das ein Mitarbeiter vermisst werde, der versuchen wollte das Feuer zu löschen. Sofort machten sich zwei Trupps mit schweren Atemschutzgeräten fertig und gingen in das verqualmte Gebäude vor. Nach wenigen Minuten konnten die Feuerwehrleute den Vermissten schließlich ins Freie tragen und an die Helfer des DRK übergeben. Nahtlos spielte sich auch auf dem Wertstoffhof auf der Rückseite ein weiteres „Unglück“ ab. Durch einen Herzinfarkt bewusstlos geworden, fuhr dort ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug gegen einen Schuttcontainer und klemmte dabei eine Passantin zwischen seinem Gefährt und dem Container ein. Zeitgleich fiel eine weitere Passantin beim Abladen von Müll in einen anderen großen Schuttcontainer. Die Rettung der beiden „Verletzten“ übernahmen die Feuerwehren aus Roßdorf und Butterstadt, die ihre Aufgabe unter der Beobachtung von Stadtrat Uwe Ringel und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Demuth ganz hervorragend erfüllten.
Noch mehr „Eingeklemmte“
Ein weiterer Unfall mit eingeklemmten wurde zudem auf dem Fahrzeughof neben der Hauptzufahrt gezeigt. Dort waren drei Insassen nach einem Unfall in ihrem PKW eigeklemmt. Das Fahrzeug war dabei jedoch schräg in eine Grube gerutscht und schränkte somit die Zugangsmöglichkeiten für die Retter ein. Mit schwerem Gerät befreite die Feuerwehr die eingeklemmte Fahrerin mitsamt ihrer Beifahrerin aus dem Fahrzeug während die Retter des DRK Bruchköbel, die eigens durch den Ortsverband Hanau und eine Notärztin verstärkt wurden, die Betreuung der Insassen übernahm.
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