Kein Thema polarisiert Deutschland zurzeit so, wie die aktuelle Flüchtlingssituation; kein Tag ohne einen negativen Bericht in den Zeitungen.
Tote im Mittelmeer; angezündete Asylbewerberunterkünfte; EU-Staaten, die vom Ansturm der Menschenmassen überrannt werden. Die Flüchtlinge, die es geschafft haben, warten in Erstaufnahmelagern auf ihre Unterbringung in Städten und Kommunen, die wiederum kaum adäquaten Wohnraum zur Verfügung stellen können. Und jedem ist klar, dass schnell Regelungen geschaffen werden müssen, um nicht in einem Chaos zu versinken.
Aber es gibt auch Positives zu berichten. Dank ehrenamtlichem Bürgertum und gemeinnützigen Organisationen, beweist Deutschland dem Rest vom Europa, dass es dazugelernt hat. Überall im ganzen Land helfen Menschen Menschen, so auch in Bruchköbel. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich hier in der Flüchtlingshilfe. Ob Deutschkurse, Patenschaften oder Kleiderspenden, der Einsatz zur Hilfe ist vielseitig und bunt.
So zum Beispiel auch das Café Ensemble in Bruchköbel. Immer donnerstags, in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr, treffen sich hier Frauen zum gemeinsamen Austausch. Zum ersten Mal seit dem Bestehen des Frauencafés wurde nun ein gemeinsamer Ausflug mit Migrantinnen unternommen. Das Ziel: der Palmengarten in Frankfurt. Der Andrang war groß; rund 20 Frauen und Kinder nahmen daran teil. Die Freude der Migrantinnen war groß, und sie genossen sichtlich jeden Augenblick. Endlich mal durchatmen und die Sorgen für ein paar Stunden zur Seite schieben. Abgerundet wurde der Ausflug noch mit einem gemeinsamen Picknick. Organisiert und durchgeführt wurde der Ausflug von Celine Kanzage und Silvia Koffler vom Familienhilfe Verein Welle.
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