Die marode Kirlebrücke über die Bahnstrecke zwischen Hanau und Friedberg soll erneuert werden. Dazu ist es notwendig, das alte Brückenbauwerk vollständig abzutragen und dort die neue Konstruktion erstehen zu lassen.
Die marode Kirlebrücke über die Bahnstrecke zwischen Hanau und Friedberg soll erneuert werden. Dazu ist es notwendig, das alte Brückenbauwerk vollständig abzutragen und dort die neue Konstruktion erstehen zu lassen.

Da diese Arbeiten nur unter einer Vollsperrung durchgeführt werden können, werden umfangreich Umleitungen ausgewiesen. Diese betreffen nicht nur den Individualverkehr, also Kraftfahrzeuge die über die Kirleanbindung auf die Bundesstraße 45 fahren wollen, sondern auch die Buslinien 561, 562, 563 der RKH (Regionalverkehr Kurhessen) und der Linie MKK 33. Für PKW – Fahrer werden begrenzt gesonderte Umleitungen ausgewiesen, da durch die Sperrung der Ausfahrt von der B 45 „Kirlesiedlung“ nur noch die Abfahrt Bruchköbel zur Verfügung stehen wird. Die Vollsperrung mit Fahrtrichtung Hanau erfolgt auf dem Kirleweg ab der Insterburger Straße, so dass die Tankstelle am Kreisverkehr noch problemlos angefahren werden kann. Dies gilt für die komplette Bauzeit. Für Busfahrende gibt es einige kleinere Änderungen. Es können teilweise die normalen Linienwege nicht aufrecht erhalten werden, da die Zufahrt über die Brücke nicht möglich ist. Um möglichst wenig in den Fahrplan einzugreifen und bestehende Fahrtzeiten einhalten zu können, müssen teilweise Haltestellen aufgehoben werden. Die Linie der MKK 33 kann daher nicht mehr den Linienweg Lindenallee, Hauptstraße fahren. Die Haltestellen Altenheim, Birkenweg und Waldseestraße (am REWE) werden daher nicht mehr angefahren. Ebenso werden die Haltestellen in der Kirlesiedlung, Insterburger Straße und „Kirleweg“ nicht mehr bedient.
Siehe dazu die beigefügte Grafik.
Die Linien der RKH können ebenfalls die Haltestellen in der Kirlesiedlung „Kirleweg“ nicht mehr anfahren. Die Busse kommen durch das Viadukt über den Dammweg, Im Niederried und setzen die Fahrt in Richtung Hauptstraße fort. Fahrgäste, die aus der Kirlesiedlung die Linien der RKH erreichen wollen, müssen also mit dem Fahrtziel Hanau die Ersatzhaltestelle vor der Baugenossenschaft (Festplatz) benutzen. Für die Fahrtrichtung Nidderau steht die neue Haltestelle auf der Seite des Neubaugebietes (Neubaugebiet Bindwiesen) zur Verfügung. Sollten Bürger/ -innen, die bisher die Haltestellen „Kirleweg“ nutzen, der Fußweg zu den beschriebenen Haltestellen zu lang sein, so besteht die Möglichkeit des Umsteigens von der MKK 33 auf die RKH an diesen beiden Haltestellen.
Die hessische Staatsdomäne „Kinzigheimerhof“ kann nur noch aus Richtung Bruchköbel, entlang der Dreispitzhalle angefahren werden. Es wird damit gerechnet, dass die Sperrungen direkt nach Ostern, ab dem 29.03.2016 aufge-baut werden. Die tatsächliche Vollsperrung wird vermutlich am 30. oder 31. März 2016 erfolgen und bis zum Dezember dieses Jahres aufrechterhalten werden. Bauarbeiten beginnen allerdings schon früher an Bereichen die ohne die Vollsperrung möglich sind. So wird beispielsweise der Kreisverkehr Kirleweg/ Kinzigheimer Weg so umgebaut, dass Busse die Umleitungsstrecken während der Vollsperrung vernünftig befahren können.
Es ist zu erwarten, dass sich der Verkehr auf der Kreuzung Hauptstraße/ Hainstraße/ Jahnstraße erhöhen wird. Um ein Einbiegen in die Hauptstraße zu ermöglichen, wird an dieser Kreuzung eine zusätzliche Lichtsignalanlage während der Bauzeit in Betrieb genommen. Es ist auch zu erwarten, dass sich demzufolge der Verkehr im Bereich des neuen Turbokreisverkehrs steigern wird und dort eventuell der „Turbo“ verloren geht. Wir möchten daher schon in diesem Stadium der Planungen PKW – Lenkern raten, sollten sie aus dem östlichen Bruchköbel kommen, eine Fahrtstrecke über Erlensee in Betracht zu ziehen. Die in den Umleitungen für das Baugebiet „In den Bindwiesen“ eingerichteten Halteverbote werden auch weiterhin ausgewiesen werden müssen, um dort ein ungehindertes Befahren durch Busse zu gewährleisten. Wir haben uns bemüht die Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und hoffen auf ein breites Verständnis für diese Maßnahmen.
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