Bei den Projektentwicklern handelt es sich um einen Zusammenschluss vom Versorgungsservice Main-Kinzig (einem Unternehmen der Kreiswerke Main-Kinzig) und der Brachtaler Firma Renertec, Spezialisten für regenerative und rationelle Energietechnik.
Bürgermeisterin Sylvia Braun: „Durch die Windräder würde Bruchköbel nicht nur einen Beitrag zur Energiewende leisten und grünen Strom ins Netz einspeisen. Auch finanziell würde der Windpark sich positiv auf Bruchköbel auswirken. Rund 600.000 Euro durchschnittlich im Jahr könnte die Kommune durch dieses Projekt einnehmen, die Summe setzt sich zusammen aus Pacht, Gewerbesteuer und EEG Kommunalbeteiligung. Das ist in Zeiten immer weiter steigender Kosten für uns als Kommune ein ganz entscheidender Vorteil.“ Da Bruchköbel leider keine großen Flächen für weitere signifikanten Gewerbeansiedlungen zur Verfügung hat, wäre ein solcher Windpark die Möglichkeit regelmäßige, jährliche Einnahmen zu generieren, die den städtischen Haushalt entlasten würden.
Nun wird die Verwaltung zur Stadtverordnetenversammlung im Mai einen Beschlussvorschlag für die Verpachtung der Flächen an die Projektgesellschaft vorbereiten.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de