Kinderkrippe „Sonnenland“ an die Honigbienchen übergeben

Erlensee
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Mit hochrangigen Besuchern und mit dem Segen der Christlichen Kirchen, wurde am Freitagnachmittag feierlich die neue Kinderkrippe in der Nelly-Sach-Straße eingeweiht.

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„Sonnenland“ wird die neue städtische Einrichtung heißen. Bürgermeister Stefan Erb (SPD) überbrachte das Türschild höchstpersönlich zur Veranstaltung mit geladenen Gästen.

Viele Mitarbeiterinnen aus den Erlenseer KiTas, einige Magistratsmitglieder und Stadtverordnete waren der Einladung gefolgt. Besondere Grüße von Landrat Thorsten Stoll überbrachte Winfried Ottmann als Kreisbeigeordneter. Bevor die symbolische Schlüsselübergabe an die zukünftige Leitung der Kinderkrippe vorgenommen wurde, verriet Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe in seiner Begrüßungsrede, dass es einen Zuschuss von einer Million Euro für den Neubau seitens des Bundes gab. Er lobte den Main-Kinzig-Kreis und dabei insbesondere die Stadt Erlensee für die überaus positive soziale und wirtschaftliche Entwicklung mit einer niedrigen Arbeitslosenquote in den vergangenen Jahren. Kinderbetreuungsangebote mit guten Erzieher/innen trügen auch dazu bei, dass junge Familien gerne nach Erlensee ziehen: „Der Erfolg der Wirtschaft fängt in der Krippe an, hier werden die Grundsteine für gute Bildung mit Betreuung gelegt“, so Dr. Raabe. Immer mehr Frauen seien heutzutage berufstätig, dies sei einerseits ein Plus an Arbeitskräften, anderseits benötige man in den Wohnorten ausreichend Betreuungsangebote für alle Altersstufen.

Die stolze Zahl von 1.000 Kindern, die derzeit in der Stadt Erlensee in den Bereichen U3, Kindergarten und Hort betreut werden, nannte zuvor Bürgermeister Stefan Erb, der sich in seiner Rede auch bei allen beteiligten Mitarbeiter/innen und Firmen, die ebenfalls eingeladen waren, bedankte. „Die Entwicklung unserer Betreuungsangebote mit Hort-, Kindergarten- und U3-Betreuung sucht seinesgleichen“, freute er sich und erzählte von den Anfängen des Vereins „Honigbienchen“. Was als Verein zur Betreuung von Kindern zunächst in einer angemieteten Privatwohnung und später dann im Regenbogenhaus in der Friedrich-Ebert-Straße im Kleinen begonnen hatte, habe sich ständig zum Guten weiterentwickelt. 2009 kam dann eine Gruppe im Schlösschen und 2010 vier Gruppen in der giftgrünen Hummelburg in der Hauptstraße in Rückingen hinzu. Dies alles geschah schon, so Erb, bevor der Rechtsanspruch von Eltern auf einen Betreuungsplatz in diesem Alter bestand. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, betonte Erb und übergab den symbolischen Schlüssel in Form eines Hefezopfes feierlich an die pädagogische Leiterin Beate König. Mittlerweile sind die „Honigbienchen“, inzwischen als gGmbH, wiederum Betreiber der neuen städtischen Einrichtung.

Die Kinderkrippe mit fast 800 Quadratmetern Raumfläche soll am 1. September mit Leben erfüllt werden. Die vier Gruppenräume mit jeweils einem Schlafraum und Abstellraum, für zwei Gruppen jeweils ein Bad, ein Bewegungsraum, Essensraum, Spielflur und einem Integrationsraum werden dann bezogen. Jede Gruppe hat einen eigenen Außenbereich von rund 160m². Betreut werden die Kleinen in vier Gruppen von zwölf Kindern im Alter ab 9 Monaten bis 3 Jahre. Der städtische Neubau hat insgesamt 2,5 Millionen Euro gekostet und wurde durch das Kommunale Investitionsprogramm des Bundes in Hessen (KIP) gefördert. In Erlensee stehen nun in zwei Kinderkrippen und bei 13 Tagespflegepersonen rund 150 Betreuungsplätze für unter Dreijährige zur Verfügung.

Foto: Feierten die Einweihung der neuen Erlenseer Kinderkrippe: Winfried Ottmann (Kreisbeigeordneter), Bürgermeister Stefan Erb, Daniel Bauer (stellv. Fachbereichsleiter Hochbau und Liegenschaften), Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe, Kamila Peszynski (Verwaltung Honigbienchen), Dorothée Minnameyer (Fachbereichsleiterin Hochbau und Liegenschaften) und Beate König (Pädagogische Leitung Honigbienchen).

Foto: Das Team der Honigbienchen im Garten der neuen Krippe: (v.l.) Melanie Himmler, Maxine Kauffeld, Beate König (Pädagogische Leitung), Alexander Alhof , Kamila Peszynski (Verwaltung). Ina Pinkernell, Geschäftsführerin der Honigbienchen gGmbh, war zur Einweihung verhindert. Fotos: Petra Behr

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