Denkmalschutzbehörde lobt Initiative des Geschichtsvereins

Erlensee
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Vor kurzem stellte der Erlenseer Geschichtsverein zwei Ortstafeln auf, die an das Konzentrationslager Hinzert, Außenlager Langendiebach, erinnern sollen.

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Claus Bergmann von der Unteren Denkmalschutzbehörde und Christine Raedler vom Zentrum für Regionalgeschichte waren kürzlich vor Ort an den noch vorhandenen Fundamenten des Lagers und sprachen dem Erlenseer Geschichtsverein ein großes Lob aus. Werner Borngräber begann vor mehreren Jahren mit den Recherchen und konnte anhand von Dokumenten und Zeitzeugenberichten eine große Wissensbasis schaffen. Dadurch konnten jetzt zwei Ortstafeln direkt am Ort des früheren Lagers von Mitgliedern des Erlenseer Geschichtsvereins errichtet werden. Die noch teilweise vorhandenen Fundamente machen Geschichte praktisch erlebbar, zeugen sie doch von einer Zeit, die heute unvorstellbar erscheint und an die gerade deswegen erinnert werden muss. Christine Raedler betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit eines authentischen Ortes für die Geschichtsvermittlung an die jüngere Generation. Zusätzlich zu den Ortstafeln hat der Geschichtsverein ein kleines Heft mit allen bisher bekannten Informationen zum Lager zusammengestellt. Dieses ist direkt beim Verein erhältlich https://geschichtsverein-erlensee.de

Die Recherchen gehen jedoch weiter, wie Werner Borngräber betonte, der stellvertretend für seine Kollegen vom Geschichtsverein ein großes Lob von Claus Bergmann von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises erhielt. Die zweite Vorsitzende des Erlenseer Geschichtsvereins, Waltraud Borngräber, zeigte sich erfreut über das große Interesse und dankte Bürgermeister Stefan Erb für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Erlensee. Auch Bürgermeister Stefan Erb würdigte die Arbeit des Geschichtsvereins und betonte die enorme Wichtigkeit, das Wissen um die geschichtlichen Ereignisse wach zu halten und an die nächsten Generationen weiterzugeben. „Das zeigt sich auch gerade hier an diesem Ort, wo sich viele überrascht zeigten über das, was hier damals geschehen war. Nicht weit weg, sondern hier bei uns direkt vor Ort“, so der Bürgermeister abschließend.

Foto (von links): An einem Fundament des Lagers Werner Borngräber, Claus Bergmann, Waltraud Borngräber, Bürgermeister Stefan Erb und Christine Raedler.

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