Stressiger Corona-Alltag für Kita-Leitungen

Erlensee
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Der Gesamtelternbeirat aller städtischen Kinderbetreuungseinrichungen traf sich jüngst zu einer Sitzung in der Erlenhalle.

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Bürgermeister Stefan Erb (SPD) und Fachdienstleiterin Sandra Wunder ließen dabei die herausfordernde Pandemiezeit Revue passieren und nahmen konstruktive Anregungen und Verbesserungsvorschläge seitens der Eltern entgegen. Bürgermeister Stefan Erb bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei allen Verantwortlichen für das gute Miteinander in schwierigen Zeiten. „Danke für ihre Geduld und konstruktive Mitarbeit, die dafür gesorgt hat, dass wir die außergewöhnlichen Herausforderungen in dieser Pandemiezeit bis heute gemeistert haben“, diesen Dank richtete Bürgermeister Stefan Erb an alle Eltern, Kita-Leitungen und den zuständigen Fachdienst unter der Leitung von Sandra Wunder. In vielen Sondersitzungen im Krisenstab und im Fachbereich habe man die wechselnden Verordnungen im Corona-Alltag mit Notbetreuung, Schließungen, AHA-Regeln oder auch das Betretungsverbot besprochen und unmittelbar publik gemacht. Die Verantwortlichen seien im ständigen Austausch mit den Kita-Leitungen und diese mit den Elternbeiräten gewesen.

Hier bemängelten manche Eltern, dass sie nicht persönlich darüber in Kenntnis gesetzt wurden und erst über die Presse erfahren hätten, was für ihre Kommune in Hessen gelte. Bürgermeister Stefan Erb erklärte, dass es bei der Menge an ständig angepassten Verordnungen nicht einzuhalten sei, jeden Einzelnen darüber zu informieren. Ein Beispiel aus dem stressigen Corona-Alltag steuerte Hortleiterin Jane Matzke während der Sitzung bei: „Nach einem bestätigten Coronafall in unserer Einrichtung habe ich an einem Samstag acht Stunden lang 130 Eltern angerufen.“ In solch konkreten Situationen stellten andere Kita-Leitungen eine generelle „Unsicherheit in den Gesundheitsämtern“ fest – bei Einholung von Auskünften im Corona-Fall sei man von einem Sachbearbeiter zum nächsten vermittelt worden. Andreas Korb, Vorsitzender des Gesamtelternbeirats lobte insgesamt die Zusammenarbeit mit der Stadt: „Die Zusammenarbeit war top“, sagte er.

Sein Lob ging auch an Elternbeiräte, die alle Notmaßnahmen direkt weitergeleitet hätten. „Innerhalb von 48 Stunden wurde so alles in Gang gesetzt“. Manche Maßnahmen hätten allerdings auch die eigenen Kompetenzen überstiegen. Dabei seien die guten und konstruktiven Gespräche mit der Fachdienstleitung sehr wichtig gewesen. Positiv bewertet wurde ebenso die Tatsache, dass die Betreuungszeiten nicht reduziert wurden und die Erzieherinnen, obschon viele den Risikogruppen angehören, immer einsatzbereit waren. „Der Zusammenhalt war insgesamt groß“, bemerkte Sandra Wunder. Verbessert werden müsse die Erreichbarkeit der Bestands-Eltern auch mit Email-Adresse. „Bisher sind nur 60 Prozent digitalisiert“, so Sandra Wunder. Aber gerade durch die Einrichtung digitaler Hilfsmittel wie Whats-App-Gruppen und KiTa-Web sei die Kommunikation zwischen Eltern, Kitas und Fachbereich verbessert worden. Zur Unterstützung an den End-Geräten würden weitere Tablets angeschafft, um den Eltern ganz persönlich die Einrichtung der digitalen Hilfsmittel zu ermöglichen.

Foto: Der Gesamtelternbeirat mit deren Vorsitzenden Andreas Korb (vordere Reihe, zweiter von links), daneben Bürgermeister Stefan Erb mit Fachdienstleiterin Sandra Wunder und der 2. Vorsitzenden Elena Malsam sowie Kita- und Hort-Leiterinnen und Elternbeiratsmitglieder.

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