Lebensbedingungen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen verbessern

Erlensee
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Vor einigen Tagen besuchte Bundestagskandidat Lennard Oehl (SPD) gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Erlensees Bürgermeister Stefan Erb (SPD) den Integrativen Wohnpark des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen in Erlensee.

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Der Wohnpark bietet barrierefreie Mietwohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung. Nach bereits in den Jahren 1995 und 2010 fertiggestellten Objekten mit insgesamt 61 Wohnungen, entsteht seit Beginn des Jahres der Integrative Wohnpark 3 mit weiteren 22 Wohnungen, erläuterte Uwe Schneider, Vorsitzender des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter.

Lennard Oehl zeigte sich beeindruckt von den optimalen Voraussetzungen, die die Anlage für ein selbstbestimmtes, inklusives Leben bietet. „Die Mieter finden ein Umfeld vor, das ihnen trotz möglicher körperlicher Einschränkungen ein hohes Maß an Lebensqualität sichert. Das ist leider auch im Jahr 2021 für Menschen mit Behinderungen noch nicht selbstverständlich“, resümiert Oehl und bezeichnet die Initiative des Vereins als Leuchtturmprojekt, dessen Strahlkraft weit über den Main-Kinzig-Kreis hinausgeht. Durch die Begrenzung der Miete auf 7,50 Euro pro Quadratmeter und die Bereitstellung der Grundstücke im Rahmen eines Erbpachtmodells durch die Stadt Erlensee erfüllte das Projekt auch die Fördervoraussetzungen des kreiseigenen Förderprogramms „Preiswerter Wohnraum im Main-Kinzig-Kreis“ und konnte durch den Landkreis mit 537.000 Euro gefördert werden, ergänzte Landrat Stolz.

Neu im Integrativen Wohnpark 3 sind zwei sogenannte Übergangswohnungen. Diese können von Menschen genutzt werden, die beispielsweise wegen eines Unfalls oder einer Krankheit dauerhafte körperliche Einschränkungen erlitten haben und dadurch vorübergehend nicht in der eigenen Wohnung leben können, weil diese noch nicht behindertengerecht umgebaut ist. „Neben dem hohen allgemeinen Bedarf an integrativem Wohnraum sind es besonders solche vorübergehenden Wohngelegenheiten, an denen es in Deutschland mangelt. Die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen kann eine Kommune oder ein Landkreis nicht alleine stemmen. Hier ist der Bund gefragt, der dafür sorgen muss, dass mehr solche beispielhaften Projekte wie in Erlensee entstehen“, fordert Oehl. „An entsprechenden Initiativen vor Ort mangelt es nicht, doch ohne die richtigen Rahmenbedingungen bleibt es bei Einzelprojekten“, ergänzt Bürgermeister Stefan Erb. Bundestagskandidat Oehl sichert daher im Falle seiner Wahl am 26. September zu, die positiven Erfahrungen aus Erlensee in Berlin dazu zu nutzen, um die Lebensbedingungen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen weiter zu verbessern.



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