Oehl (SPD): „Investitionen in den Katastrophenschutz retten Menschenleben“

Von links: Christian Cieslik, Sebastian Thrun, Lennard Oehl und Monika Duderstadt.

Erlensee
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„Ob Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal oder der Krieg aktuell in der Ukraine, immer ist auch das THW mit seinen vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern an vorderster Stelle, wenn es darum geht, Hilfe zu leisten. Es ist daher folgerichtig, dass die Ampel-Regierung unter dem von Nancy Faeser (SPD) geführten Innenministerium im neuen Bundeshaushalt die Mittel für das THW um insgesamt 61 Millionen Euro auf jetzt 520 Millionen Euro erhöht“, so der Bundestagsabgeordnete Lennard Oehl (SPD), der kürzlich den THW Ortsverband in Erlensee besuchte.

Hier informierte er sich bei Sebastian Thrun, Leiter der THW-Regionalstelle Gelnhausen, dem Erlenseer Ortsbeauftragten Wolfgang Parl und dem Gruppenführer Notversorgung und Instandsetzung Christian Cieslik und der Kreisbeauftragten des THW Monika Duderstadt über die Arbeit des Ortsverbandes sowie die aktuellen und zukünftigen Aufgaben. Daneben erhielt der Abgeordnete auch eine ausführliche Führung durch den insgesamt sehr modernen Fahrzeug- und Gerätepark des THW.

Besonders durch die Flutkatastrophe im Ahrtal ist der Katastrophenschutz in Deutschland enger in den Fokus der breiten Bevölkerung gerückt. „Der Einsatz im Ahrtal war der bislang größte in der Geschichte des THW, wir konnten vor Ort viel Hilfe leisten. Es hat sich aber auch gezeigt, dass es bei der Bewältigung von Schadenlagen dieser Größe immer zu Reibungsverlusten kommt. Wir versuchen aus jedem Einsatz zu lernen, mit dem Ziel diese Reibungsverluste durch intensive und kontinuierliche Ausbildung unserer Einsatz- und Führungskräfte zu minimieren.“, berichtete Sebastian Thrun über den Einsatz im Ahrtal.

Das THW in Erlensee sei für seine Einsätze jedoch in Topform betont der Ortsbeauftragte Wolfgang Parl: „Wir trainieren ständig die Abläufe eines realen Einsatzes, um Schwachstellen und Lücken in der Organisation auszumerzen und so immer einen Schritt weiter zu sein, wenn es darauf ankommt den Mitmenschen im Ernstfall zu helfen.“ Das neue Strategiepapier von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, um den Bevölkerungs- bzw. Katastrophenschutz an die Herausforderungen der Zeit anzupassen, ist nach allgemeiner Auffassung ein wichtiger und richtiger Schritt. Es müsse jedoch darauf geachtet werden, dass nicht neue zusätzliche Bürokratie geschaffen wird, da diese teilweise jetzt schon Einsätze für Ehren- und Hauptamtliche erschwert, darüber waren sich der Abgeordnete und die Vertreter des THW einig.

„Wir im Bund müssen die Rahmenbedingungen schaffen, dass der Katastrophenschutz in Deutschland so effektiv wie möglich ablaufen kann, nur so kann die Bevölkerung verlässlich geschützt werden. Dafür ist mir der regelmäßige Austausch mit den Einsatzkräften vor Ort ein wichtiges Anliegen“ so Lennard Oehl.

thwerlenoehl az

Von links: Christian Cieslik, Sebastian Thrun, Lennard Oehl und Monika Duderstadt.


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