Degen besucht Geschichtsverein Erlensee

Vor der Ausstellung zu Opfern des Holocaust (von links): Erwin Hirchenhain, Christoph Degen, Waltraud Borngräber, Sabine Jedele, Birgit Reuhl.

Erlensee
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Wie sah früher eine Küche aus, welche Fundstücke gibt es in Erlensee aus der Römerzeit und welche Spielsachen hatten Kinder in unserer Region um 1900?

Im Heimatmuseum des Geschichtsvereins Erlensee besichtigte der SPD Landtagsabgeordnete Christoph Degen gemeinsam mit der örtlichen SPD-Vorsitzenden Birgit Reuhl das Heimatmuseum des Geschichtsvereins Erlensee.

Vereinsvorsitzende Waltraud Borngräber führte Degen und Reuhl durch die Ausstellung der früheren Haushalts- und Arbeitsgenstände. Zahlreiche kiloschwere Bügeleisen, Schmiedeutensilien, Öfen und vieles mehr sind in den unteren Räumen der Wasserburg ausgestellt. 50 Jahre Erlensee heißt die Ausstellung mit Schautafeln, die in den Fluren des Obergeschosses zu sehen sind. Vereinsmitglied Erwin Hirchenhain berichtete dort über die Forschungen zur Entstehungsgeschichte der heutigen Stadt Erlensee aus den zuvor eigenständigen Kommunen Langendiebach und Rückingen. Die Ausstellungen werden etwa alle zwei Jahre neu erstellt, wie Degen und Reuhl erfuhren.

Auch die im Innenhof aufgebaute Ausstellung vertriebener und ermordeter jüdischer Rückinger und Langendiebacher Bürgerinnen und Bürger wurde im Rahmen der Führung besichtigt. Werner Borngräber, der die Dokumente gesammelt und mit Tochter Sabine Jedele die Ausstellungstafeln erstellt hat, informierte die Besucher zum Schicksal der einstigen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

„Mit welchem Engagement die Mitglieder des Geschichtsvereins Erlensee ihr Heimatmuseum pflegen und die Geschichte ihrer Heimat aufarbeiten ist bemerkenswert“, sagt Christoph Degen. Auch wenn die Wasserburg räumlich sehr begrenzte Möglichkeiten biete, sei das historische Gemäuer einen passenden Rahmen für das Museum. Der rege Besucherzustrom in den Innenhof des Museums, dass am Sonntag, 11. September, zum Tag des offenen Denkmals und am Sonntag., 2. Oktober, wieder geöffnet ist, freute den Landtagsabgeordneten zudem.

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Vor der Ausstellung zu Opfern des Holocaust (von links): Erwin Hirchenhain, Christoph Degen, Waltraud Borngräber, Sabine Jedele, Birgit Reuhl.


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